Kalt und innig geliebt

Da ist er ja, der Sommer! Fast von jetzt auf gleich, von Aprilwetter auf azurblauen Himmel mit Lämmchenwolken, von Schreibtischlampenbräune zu Bikinistreifen, von Herbstsuppenbauchgefühl zu kalter Gazpacho.

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Und die kommt – entgegen des Klassikers – ganz ohne Gurke aus. Stattdessen greifen wir zum Standarderfrischer in dieser Zeit – der Wassermelone. Reife Tomaten, ein richtig gutes Ciabatta, knusprige Croûtons. Lecker kann so einfach sein! Weil dieses Rezept auch noch schnell zubereitet ist, eignet es sich hervorragend als leichtes Abendessen, aber auch als Mittagspausenmitbringsel oder zum Picknick ist es nicht zu verachten.

Also, ran an den Pürierstab/Blender und los geht’s!

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Wassermelonen-Tomaten-Gazpacho

für eine gute Portion oder zwei kleinere

– 35g Olivenciabatta ohne Kruste oder anderes Weißbrot

– 1 TL Olivenöl

– 1/2 TL Rotweinessig

– Meersalz

– 420g reife Tomaten

– 120g Wassermelone, ohne Schale, ohne Kerne

– 35g Olivenciabatta ohne Kruste oder anderes weißes Brot

– 1 Selleriestange, geputzt

– 1 kleine Schalotte

– 2 EL Olivenöl

– 1/2 TL Rotweinessig

– Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

– eine Handvoll Basilikum, gewaschen und trocken getupft

– 30ml Gemüsebrühe (original Tomatensaft oder Passata)

Zunächst für die Croûtons den Ofen auf 180°C vorheizen, das Brot in 2-3 cm große Stücke reißen, mit Öl, Essig und Salz in einer Schale mischen und dann in eine heiße Pfanne geben. Etwa zwei Minuten goldbraun anbraten, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen weitere 12 Minuten rösten.

In der Zwischenzeit Tomaten häuten und grob würfeln, Melone, Schalotte und Sellerie grob würfeln und mit Tomatenstücken, Brühe, grob zerteiltem Brot mit einem Pürierstab oder im Blender fein zerkleinern. Basilikum, Öl und Essig zugeben, dabei weiter pürieren. Salz und Pfeffer zugeben, untermischen und abschmecken. Kalt stellen.

Die Suppe mit den Croûtons, dem Basilikum und einem Spritzer Olivenöl anrichten.

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Abgeschaut von Ottolenghi

Mensch, der Otto! Was für eine geniale Idee Melone anstelle von Gurke zu verwenden – leicht süß und sämig, erfrischend und mit diesem Brot – wirklich, wirklich gut!

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2 Gedanken zu “Kalt und innig geliebt

  1. Ach der Yotam! Mit dem Gazpacho hab ich auch schon geliebäugelt, aber momentan wird man allerorts mit tollen Gazpachoideen bombadiert, da fällt es mir schwer mich zu entscheiden 😉 Hoffentlich bleibt der Sommer noch ganz lang für jede Menge kalte Suppen. Liebe Grüße, Miriam

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