Übung macht (wohl) den Meister – Kürbis-Ingwer-Cupcakes

Warum die Einschränkung im Titel? Nun, ich muss in diesem Fall davon ausgehen, dass es so ist. Denn ein meisterhaftes Ergebnis liegt hier noch nicht vor.

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Als ich vor einiger Zeit Danis wunderschöne Kürbis-Ingwer-Cupcakes sah, mit diesen herrlichen Minikürbissen aus Frosting (in diesem Fall Eiweißglasur), wollte ich sie unbedingt nachbacken. Diese Optik fand ich einfach zu genial, so liebevoll ausgedacht und bisher noch nirgends so gesehen. Das ganze mit einem knackigen Schokoladenklecks auf einem luftig-fluffigen Kürbismuffin. (Ja, schon wieder Kürbis!)

Nun bin ich zum einen manchmal zu ungeduldig und zum anderen keine Meisterin an der Tülle. Dazu verziere ich einfach zu selten mit dem Spritzbeutel. Nichtsdestotrotz möchte ich das Ergebnis zeigen, vielleicht auch als Anregung für eine Halloweenfeier?

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Das Rezept habe ich etwas abgewandelt. Mit der ursprünglichen Menge Zucker wäre es auch mir viel zu süß gewesen, eigentlich würde dazu schon das Frosting ausreichen. Auch beim Mehl und der Schokoglasur habe ich eine andere Variante gewählt.

Kürbis-Ingwer-Cupcakes

für 8-9 normal große Muffins (Papierformen mit 5cm Durchmesser) im 12er Muffinblech

  • 120g Kürbispüree aus 130g geputztem Hokkaidokürbis
  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 gute Prise Salz
  • 3/4 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Ingwer, gemahlen
  • 1/4 TL Muskat, gemahlen
  • 1 Prise Nelken, gemahlen
  • 40g weiche Butter
  • 1 EL neutrales Öl
  • 50g Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 40g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 60ml Milch
  • 50g Zartbitterkuvertüre
  • 1 Eiweiß
  • 50g Puderzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt (flüssig nach C. Barcomi selbstgemacht – 250ml brauner Rum + 1 aufgeschlitzte Vanilleschoten über 2 Wochen ausgezogen)

Zunächst das Kürbispüree zubereiten. Dazu den Kürbis in kleine Stücke schneiden, mit 3 EL Wasser in einen Topf geben und geschlossen bei mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten lang weich garen. Pürieren und ausdampfen lassen. Es sollte bis zur Verwendung maximal körperwarm sein.

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen. In einer anderen Schüssel Butter mit Zucker schaumig schlagen, das Ei zugeben und unterrühren, ebenso das Öl (habe ich eigentlich nur verwendet, weil die Butter nicht reichte, vielleicht geht es auch ganz ohne?). Mehlmischung und Milch abwechselnd dazu einrühren, am Ende das Kürbispüree zufügen. Die Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen und etwa 20 Minuten golden backen (Stäbchenprobe!).

Muffins auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Dann die Kuvertüre schmelzen und mit einem Löffel zu einem Spiegel verstreichen. Kuvertüre fest werden lassen – Dani gibt hier den Tipp, die Küchlein so lange im Kühlschrank zu deponieren.

Aus Eiweiß und Puderzucker über einem warmen (nicht heißen!) Wasserbad, bei dem die Schüssel zu Schlagen den Wasserspiegel nicht berührt, mit dem Mixer eine Glasur aufschlagen. Dabei muss sich der Puderzucker im Eiweiß vollständig lösen. Dann die Schüssel vom Wasserbad nehmen und kalt weiter schlagen, Vanilleextrakt nun unterrühren. Die Masse muss glänzen und bleibende Spitzen ziehen. Mit Spritzbeutel mit Sterntülle auf der Schokolade aufspritzen (hierbei kann man auch noch vorsichtig mit einer Gabel nachhelfen und die Stiele etwas leichter formen) und mit dem Brenner kurz bräunen.

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2 Gedanken zu “Übung macht (wohl) den Meister – Kürbis-Ingwer-Cupcakes

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