Für etwas mehr Weihnachtsstimmung – Rudolfmuffins

So kurz vor Weihnachten Geburtstag zu haben, hatte für mich eigentlich bisher kaum Nachteile. Die Bedenken hört man eigentlich nur von anderen. Da müsse man ja dann das ganze Jahr wieder auf Geschenke warten, womöglich gäbe es weniger als bei anderen Geburtsdaten. Nö. Hat mich nie gestört und weniger gab es deshalb sicher auch nicht. Das einzige – aber das ist nur Geschmackssache: Die Auswahl an verschenkten Blumen ist relativ klein. Ich mag Pflanzen ja und freue mich sehr über Zimmerpflanzen, Kräuter etc. Aber bekam leider so viele Weihnachtssterne, die ich nicht wirklich mag. Und Alpenveilchen. Für letztere hab ich einen Abnehmer – Mama.

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Genug Abnehmer hatte ich auch bei den Rentiermuffins, die als Mitbringsel zum Geburtstag verteilt wurden. Das Schöne an einem Geburtstag in dieser Jahreszeit ist nämlich, dass man auch gerne schon weihnachtliche dekorieren/abschmecken/backen kann. Kann, aber nicht muss. Aber diese Rentiere sind so fix gemacht und sehen so süß aus!

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Rudolf-Muffins

für 30 Stück (5cm Bodendurchmesser)

  • 250g weiche Butter
  • 200g Rohrohrzucker
  • 4 Eier
  • 400g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver (3,5g)
  • 4 TL Kakaopulver, schwach entölt (Backkakao)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 200ml Milch
  • 400g Vollmilchschokolade (Kuvertüre)
  • Schokolinsen o.ä.
  • Salzbrezeln

Ein Wasserbad zum Schmelzen der Hälfte der Schokolade aufsetzen. Schokolade grob zerkleinern und bei milder Hitze schmelzen lassen. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Butter und Zucker weiß schaumig aufschlagen. Eier nach und nach zugeben. Dann Mehl und Backpulver, Kakao, Gewürze und Milch zugeben und gut unterrühren. Geschmolzene Schokolade einrühren.

Muffinförmchen in die Mulden eines Muffinblechs setzen (wenn man kein Blech hat, verwendet man nur die Förmchen – dann aber zwei übereinander für mehr Stabilität) und gleichmäßig mit dem Teig füllen. 15-20 Minuten backen (Stäbchenprobe!), dann ein paar Minuten abkühlen lassen, die Papierförmchen vorsichtig herausnehmen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Je nach Menge ebenso mit dem restlichen Teig verfahren.

Die andere Hälfte der Schokolade schmelzen. Am besten jeden Muffin einzeln dekorieren: Mit einem Löffel geschmolzene Schokolade gleichmäßig auf dem Muffin verteilen, zwei Salzbrezeln als Geweih auflegen und die Schokolinsen als Augen und Nase platzieren. Wenn die Schokolade fester geworden ist mit einem Holzstäbchen etwas der geschmolzenen Kuvertüre aufnehmen und als Pupillen auf die Schokolinsen setzen.

Abgewandelt von hier.

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Auf dem Foto ist auch mein schönster Kunsthandwerkermarkt-Fund dieses Jahr. Wunderschöne feine Keramik! Leider weiß ich den Hersteller nicht mehr genau, daher kann ich ihn leider nicht nennen. Aber den Kunsthandwerkerweihnachtsmarkt in St. Petri zu Lübeck kann ich wärmstens empfehlen!

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