Fingerdick

Fingerdick liegt anderswo in Deutschland Schnee. Bei mir haben sich in der letzten Zeit eher dicke Mappen und viele Termine angehäuft. Es gibt diese Phasen, in denen so viel geballt ist, dass man sich am Abend tatsächlich nur noch auf das Bett freut. Wer hätte das als Kind gedacht.

Dann ist mit ausgiebigem Kochen nur am Wochenende zu rechnen. Bereits vorletztes Wochenende habe ich dieses Essen zubereitet: Rotkraut (am besten finde ich Johann Lafers Variante) mit Maronen-Schupfnudeln. Das Rezept schwirrte mir seit dem Thema des letzten Blogevents im Kopf herum. Stattdessen sind es zwei andere Rezepte geworden. Nun bin ich aber endlich dazu gekommen, meine Idee umzusetzen!

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Mehr braucht es nicht im Januar. Das Schupfnudelrollen hat dann auch leicht meditative Züge angenommen…

Die übrig gebliebenen Schupfnudeln lassen sich auch gut zum Salat essen.

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Maronen-Schupfnudeln

für zwei Portionen als Beilage

  • 300g Kartoffeln
  • 250g Maronen, gegart
  • 100g Mehl
  • 1 Ei
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gerieben
  • Muskat, gerieben
  • etwas Butter oder Olivenöl

Kartoffeln mit Schale gar kochen, dann schälen und mit den Maronen zusammen stampfen. Handwarm abkühlen lassen, das verklepperte Ei unterrühren und das Mehl portionsweise unterrühren, so dass sich keine Klumpen bilden. Mit Gewürzen abschmecken.

Fingerdicke und -lange Würste formen, ggf. etwas mehr Mehl zum Ausrollen verwenden. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Schupfnudeln mit einer Schaumkelle in das simmernde Wasser geben, bei kleiner Temperatur köcheln lassen, bis die Nudeln an die Oberfläche kommen (ca. 3-5 Minuten). Dann vorsichtig herausnehmen und abtropfen lassen.

Butter oder Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln unter leichtem Schwenken goldbraun anbraten.

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