Allein zu Haus

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Zusammen wohnen ist schön, keine Frage. Ab und zu allein zu Hause sein, ist dennoch nicht so schlimm, da ich dann Gelegenheit habe etwas zu kochen, dass der Mann nicht mag. Ich müsste natürlich auch nicht in seiner Anwesenheit auf Auberginen, grüne Paprika, Blumenkohl, Rotkraut,… oder Fisch verzichten, aber doppelt kochen muss eben auch nicht sein.

Und so gab es die Fenchelklöße, die mir schon beim ersten Blick (na, worauf wohl?) in die Guardian-Kolumne auffielen, dann auch, als der Mann aushäusig war. Fenchel mag er nämlich auch eher nicht. Aber ich bin mir hier nicht sicher, ob ihm die Klöße nicht doch geschmeckt hätten. So stark kommt der typische aromatische Geschmack des Fenchels hier nicht durch.

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Die Klöße sind schön herzhaft, passend für diese Jahreszeit. Ursprünglich als Vorspeise gedacht, habe ich sie als Abendessen zubereitet. Etwas Vorbereitungszeit ist allerdings schon nötig.

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Fenchel-Parmesan-Klöße mit Tomatensauce

für zwei als Vorspeise oder 1 als Hauptgericht

  • 200g Fenchelknolle (geputzt gewogen)
  • 8g Rosinen
  • 10g Pinienkerne
  • 1/4 TL Fenchelsamen
  • 1 Prise Muskat
  • etwa 40g Sauerteigbrot (da hatte ich einen Rest Dinkel-Buchweizen-Brot von Hefe und mehr)
  • 25g Parmesan
  • 1 Bio-Zitrone (davon die Zesten)
  • 1 Ei
  • etwa 15g Dill
  • 10g Basilikum
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 125g kleine Tomaten
  • ca. 90ml passierte Tomaten
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Den geputzten und in feine Würfel (ca. 0,5cm Kantenlänge) geschnittenen Fenchel in kochendem Wasser etwa 15 Minuten garen.

In der Zwischenzeit: Fenchel und Pinienkerne getrennt ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Pinienkerne grob hacken, Fenchelsamen im Mörser anschlagen. Die Kruste vom Brot schneiden und das Brot in grobe Stücke reißen, mit Pürierstab oder ähnlichem zu Krümeln verarbeiten. Parmesan reiben. Zitrone heiß waschen, trocken reiben und mit einer Feinreibe oder einem Zestenreißer die Schale abziehen. Dill und Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Ein paar Basilikumblätter für die Dekoration zurückbehalten.

Die Rosinen zum Fenchel geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

In einer Schale Pinienkerne, Fenchelsamen, Brotkrumen, Parmesan, Zitronenschale, ein verschlagenes Ei, Dill und die Hälfte des gehackten Basilikums mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Den Fenchel mit den Rosinen abgießen und abtropfen lassen. Anschließend in ein sauberes Tuch geben und gründlich auspressen. Ebenfalls in den Kühlschrank stellen, bis die Masse etwa handwarm ist.

Währenddessen Knoblauch und Zwiebel putzen und schälen, den Knoblauch anquetschen und die Zwiebel fein würfeln. Mit etwa 1/2 TL Öl in einer Pfanne dünsten, dabei eine gute Prise Salz zugeben und rühren. Sind die Zwiebeln goldbraun, Tomaten zugeben und bei mittlerer Hitze einige Minuten weich werden lassen. Passierte Tomaten, Zucker, das restliche gehackte Basilikum und etwa 90ml (4,5 EL) Wasser zugeben und mit Pfeffer würzen. Gut umrühren. Abgedeckt bei geringer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, dabei ab und an umrühren. Ist die Sauce zu dick, etwas mehr Wasser zugeben.

In der Zwischenzeit die Klöße fertigstellen: Fenchel und Rosinen mit den restlichen vermengten Zutaten verkneten. In etwa 4 gleichgroße Portionen aufteilen und zu Klößen formen. Dabei gut zusammendrücken. 1 EL Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen und bei mittlerer Hitze die Klöße anbraten. Drehen, sodass sie von allein Seiten goldbraun werden. Insgesamt sollten sie 7-8 Minuten braten.

Die Sauce in der Zwischenzeit pürieren und erneut in die Pfanne zum Warmhalten geben.Die Klöße vorsichtig in die Tomatensauce geben und darin wenden, sodass sie mit der Tomatensauce überzogen sind. Noch etwa 15 Minuten in der Sauce sanft köcheln lassen.

Zum Servieren mit etwas Olivenöl, ein paar Flöckchen Salz und den Basilikumblättchen anrichten.

Quelle: Guardian

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Apfelträumchen

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Ein Apfelbäumchen, das wär ja mein Traum im Garten. So ein richtig schöner, alter, mit Flechten an der rissigen Borke, mit einem windschiefen Stamm und vor Früchten herabhängenden Ästen. Eine robuste, gerne alte Sorte. Aber so ein altes Bäumchen kommt natürlich nicht so mir nichts dir nichts, man kann es ja nicht verpflanzen.

Da muss vielleicht ein Zierapfelbäumchen reichen. Im nächsten Jahr, wie immer.. große Pläne und Träume, wenig Zeit.. Unfair irgendwie..

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Zumindest am Äpfel haltbar machen und in wunderbare Kuchen verwandeln, hindert mich der Mangel eines eigenen Apfelbaumes aber nicht. Ein Apfelträumchen von einem Kuchen! Er kommt mit luftigem Quark-Öl-Teig, der in der Struktur einem Hefeteig nicht unähnlich ist, und einer Apfel-Mohn-Haselnuss-Füllung daher. Die saftige Füllung bietet gleichzeitig noch etwas zum Beißen, denn die Nüsse bleiben schön knackig.

Der leckere Gugelhupf wird abwechselnd mit weißer Schokoladenglasur und einer hellen Konfitüre (ich habe Holunderblütengelee verwendet) bestrichen und mit Mohne bestreut. Dazu gibt es noch selbstgemachte Apfelchips, die zwar süßer sind, als die gekauften, aber dafür auch viel knuspriger!

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Also egal, ob ihr eure Äpfel vom eigenen Baum pflücken könnt, oder nicht, probiert doch mal diese Variante des Apfelkuchens!

Für die Apfelchips solltet ihr etwas mehr einplanen, (ca. 2,5 Stunden, am besten den Vortag nutzen!) der eigentliche Kuchen dauert etwa anderthalb Stunden. Da die Chips hier nur zur Deko zum Einsatz kommen, würde sich das Herstellen allein dafür nicht lohnen, ich habe also gleich zwei Bleche gemacht.

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Apfel-Mohn-Gugelhupf & Apfelchips

für eine Form mit 22-24 cm Durchmesser

für die Apfelchips

  • 50g Zucker & nach Belieben etwas Zimt (habe ich nicht verwendet)
  • 1/2 TL Vitamin C Pulver (bekommt man z.B. in der Apotheke oder hier*)
  • 75ml Wasser
  • 1 Apfel (funktioniert auch mit festen Birnen)

Ofen auf 100°C Umluft vorheizen. In einem kleinen Topf Wasser und Zucker mischen und etwa 2-3 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und das Vitamin C einrühren. Den Äpfel nach Bedarf waschen und abreiben. Mit einem Gemüsehobel o. ä. in etwa 1mm dünne Scheiben schneiden. In den Sirup legen, wenden und anschließend überschüssigen Sirup abfließen lassen bzw. durch leichtes Schütteln abtropfen. Auf mit Backpapier, oder besser: Dauerbackfolie aus Silikon, ausgelegte Backbleche verteilen und etwa 2 Stunden trocknen lassen. Abkühlen lassen und vorsichtig von der Unterlage abziehen. Zur Aufbewahrung einen luftdichten Behälter wählen.

Den restlichen Sirup nicht wegschütten, den habe ich noch für die Apfelfüllung verwendet!

für die Apfel-Mohn-Füllung

  • 2 mittlere, feste Äpfel
  • 100ml Apfelsaft, alternativ Amaretto oder Rum (ggf. anteilig mit Apfelsaft mischen)
  • 250g gemahlenen Mohn
  • 80g Zucker
  • 50g Butter
  • 125ml Milch
  • 150g Haselnüsse
  • 15g Vanillezucker, selbst gemacht
  • abgeriebene Zitronenschale von 1 Biozitrone
  • 25g Haferflocken (ich habe kernige verwendet)
  • 4 EL flüssiger Honig

Äpfel nach Belieben schälen, sonst Kerngehäuse entfernen, in etwa 1cm große Würfel schneiden. Im restlichen Sirup mit dem Apfelsaft (s.o.) sanft köcheln lassen, bis sie zwar gar sind aber nicht auseinander fallen. Der Saft sollte dabei annähernd vollständig eindicken.

In einem kleinen Topf Butter zerlassen und Mohn mit Zucker vermischt zugeben, kurz unter Rühren erhitzen. Milch zufügen und gut unterrühren, weiter unter Rühren etwa 2 Minuten sanft erhitzen. Bis zur weiteren Verwendung stehen lassen.

Haselnüsse grob hacken- In einer Schüssel mit den Äpfeln, dem Mohn und den restlichen Zutaten gut vermengen.

für den Quark-Öl-Teig

  • 500g Mehl (405) und etwas zum Ausrollen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250g Magerquark
  • 160ml Milch
  • 160ml Öl
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • etwas Butter zum Einfetten der Form
  • 150g weiße Schokolade/Kuvertüre
  • 2 EL Öl
  • etwa 100g helle Konfitüre
  • ca. 2 EL gemahlenen Mohn
  • ein paar Apfelchips

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Form mit Butter einfetten.

Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermengen. Restliche Zutaten zufügen und mit Knethaken zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwa auf Backblechgröße (30×40) ausrollen.

Die Füllung gleichmäßig mit etwas Platz zum Rand hin auf dem Teig verstreichen. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und mit der Nahtseite nach oben vorsichtig in eine Gugelhupfform (oder eine lange Kastenform) geben. Etwa eine Stunde backen, mit der Stäbchenprobe überprüfen.

Noch etwa 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf eine Platte stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen und Öl unterrühren. Jede zweite Rippe des Gugelhupfs mit einem Pinsel mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen. Im Wasserbad auch die Konfitüre erwärmen und ebenfalls mit einem Pinsel auf die restlichen Rippen auftragen (wenn man vorher einmal durchzählt, merkt man nicht – wie ich – zu spät, dass eine ungerade Anzahl an Stücken vorgesehen ist…). Mit dem gemahlenen Mohn bestreuen und mit Apfelchips dekorieren.

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Jana und Sarah suchen leckere Apfelkuchenrezepte und haben auch selbst einige beigesteuert zum Event:

Da darf meiner also auch mitmachen 😉 Guckt mal rein, ihr findet Anregungen für die verschiedensten Kuchen!

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Rosa Tannenzapfen-Pizza

Ich kann es nicht lassen. Ich bin Ottolenghi-Wiederholungstäter. Die aktuelle Kolumne im Guardian schaue ich mir immer an und da die Gerichte saisonal zusammengestellt werden, landet auch das eine oder andere sehr sehr bald auf dem Teller.

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Und ich kann auch etwas anderes nicht lassen: Von unseren eigenen Kartoffeln zu schwärmen. Zu den alten Sorten gehören auch die rosa Tannenzapfen. Länglich und eher klein wie Bamberger Hörnchen, mit zartrosa Schale und manchmal auch mit rosa Fruchtfleisch. Für dieses Rezept hier haben wir ja praktisch erst einmal Kartoffelchips gebacken und das funktioniert mit dieser festeren Sorte, ganz fein gehobelt richtig gut! Die Kartoffeln sind schon kross und knackig.

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Dazu kommt ein schneller Pizzateig, Mascarponecreme, die mit Salbei, Zitrone, Pecorino und (für mich, der Mann mag diese salzigen Fischlein gar nicht, an deren Stelle gab es Schinkenwürfel) Anchovis gewürzt wird und oben drauf noch Frühlingszwiebeln. Lecker und fix gezaubert – die Gehzeit für den Teig rechne ich mal nicht mit ein, das passiert ja mehr oder minder nebenbei.

Und auch wenn man denkt, man könnte noch eine weitere Portion essen, so sind diese Pizzen doch sättigend, den erwähnten Salat hätten wir beide nicht geschafft. Aber ein Federweißer passt toll dazu!

Pizza mit neuen Kartoffeln

für zwei Portionen

  • 100g Weizenmehl 405
  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 120ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • etwa 200g neue Kartoffeln, mit Schale, sauber gebürstet (z.B. die rosa Tannenzapfen)
  • 200g Mascarpone
  • pro Pizza je 2 Anchovis oder 1-2 EL Schinkenwürfel
  • 40g Pecorino oder Parmesan
  • 8 zarte Salbeiblätter
  • Abrieb von 2 Biozitronen
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer (ich: Zitronenpfeffer*)

Aus den Mehlen, der Trockenhefe, Öl, Salz und Wasser einen Hefeteig kneten. In eine leicht geölte Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Währenddessen Ofen auf 250°C (Umluft) vorheizen. Kartoffeln in feine Scheiben hobeln, mit 1 EL Öl und 1TL Salz sowie etwas Pfeffer vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Etwa 7 Minuten goldbraun rösten lassen. Ich habe noch für 4 Minuten den Grill auf mittlerer Stufe zugeschaltet.

Käse fein Hobeln, Salbei waschen, trocken tupfen und fein hacken. Beides Mit Mascarpone, Zitronenabrieb und Salz und Pfeffer verrühren und abschmecken. Wer mag, rührt noch die klein gehackten Anchovis unter. Frühlingszwiebel(n) putzen und in Ringe schneiden.

Teig in zwei gleichgroße Portionen teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem etwa 30x20cm großem Stück ausrollen. Auf ein Backblech mit Backpapier geben, mit Mascarponecreme bestreichen, dabei etwas Rand frei lassen. Mit Frühlingszwiebeln sowie Kartoffelchips belegen und mit etwa je 1 TL Öl beträufeln.

Die Pizzen bei den voreingestellten 250°C ca. 9 Minuten knusprig backen, dabei nach der Hälfte der Zeit die Bleche tauschen, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.

Quelle: Guardian (Sehen die Bruschetta nicht auch zum Anbeißen aus?)

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Kochbuchchallenge 4.4: Ice-Pops

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Ok, ein Eis, dessen Grundlage quasi nur aus Sahne besteht – kann das was sein? Noch bei der Zubereitung kamen mir daran Zweifel. Schließlich verschwende ich ungern Lebensmittel und werfe Misslungenes weg.

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Aber ich muss sagen, dass die restlichen Zutaten, die insbesondere ja das Aroma, nicht die Konsistenz bestimmen, alles gerettet haben. Natürlich ist dieses Eis viel sahniger als die drei bereits vorgestellten Rezepte, aber durch die zugefügten Amarettini, die Zitronen- und Orangenschale und auch den Alkohol (der wie der relativ hohe Fettanteil der Sahne dazu führt, dass sich keine störenden Eiskristalle in der Masse bilden), schmeckt das Ergebnis nicht langweilig und wirkt auch nicht gar so schwer. Insgesamt habe ich aber den Anteil der Zitrusaromen erhöht und beim nächsten Mal werden auch mehr Kekse verwendet. Diese Kombination von knusprig und cremig mag ich nämlich sehr gerne, das kann ruhig mehr betont werden.

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Neapolitanisches Amaretti-Eis

für 6 Formen mit je 50ml Volumen

  • 40g Amaretti(ni)
  • 200g Schlagsahne
  • 1 TL Biozitronenschale, fein gerieben (ich: 2TL)
  • 1/2 TL Bioorangenschale, fein gerieben (ich: 1 TL)
  • 2 EL Amaretto

Die Kekse im Mixer fein zerkrümeln (oder in einen TK-Beutel packen und mit dem Nudelholz einige Male darüber rollen). Sahne steif schlagen. Amarettini, Zitrusschalen und Amaretto unter die Sahne heben.

Eismasse in Förmchen füllen und mindestens 3 Stunden durchfrieren lassen.

Aus:

Ende der Sommerpause

Sendepause hier? Nur kurz, denn nach dem tollen Urlaub am Mittelmeer geht es fast sofort wieder in den Arbeitsalltag zurück (wer mehr Urlaubsbilder gucken möchte, kann bei Instagram einen kleinen Einblick über unsere Tour mit dem VW-Bus bekommen).

So schöne, viele Eindrücke, so viele „da würde ich gern nochmal hin!“. Gestartet sind wir am nördlichen Ufer des Gardasees in Riva del Garda, wo es uns besser gefiel als an der südlichen Seite. Über Florenz und Pisa ging es über Genua (7. Foto) nicht soo gut gefiel – zu groß, zu voll. Weiter Richtung Nizza, an Basilikumfeldern vorbei, mit einem Abstecher nach Monaco über Frankreich nach Hause.

Zuerst aber heißt es Blog-Wiederbelebung! Etwas schnelles, unkompliziertes? Hier, bitte: Gebackener Ricotta mit Brombeerchutney und frisch gebackenem Brot als kleine Italienurlaubsverlängerung geht immer!

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Wie ein kleines Soufflé geht die Masse auf, die mit in Öl eingelegten getrockneten Tomaten, Basilikum und Zitrone abgeschmeckt ist. Ich habe dazu Baguette gewählt und Mamas Brombeerchutney mit Zwiebeln. Aber auch da sind sicherlich andere Beilagen (Salat) möglich.

Ricotta, im Ofen gebacken

für 2 Portionen

  • ca. 3 EL halbgetrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 2 EL Basilikumblätter, frisch
  • 15 g Parmesan oder Pecorino
  • 1 Ei
  • 250g (1 Becher) Ricotta
  • Schale von 1/2 Biozitrone
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Butter zum Einfetten

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Tomaten fein würfeln, Basilikum waschen, trocken tupfen und grob hacken. Käse reiben. Ei trennen. Ricotta mit Eigelb, Tomaten, Basilikum, Zitronenschale und Käse vermengen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Eiweiß steif schlagen, dabei eine Prise Salz einrieseln lassen. Vorsichtig unter die Ricottamasse heben. Zwei ofenfeste Förmchen mit Butter einfetten und die Masse einfüllen und auf der zweiten Schiene von unten 20-25 Minuten backen. Die Oberfläche bräunt dabei etwas.

Endlich kann ich damit auch wieder zum vegetarischen Alphabet von Tomateninsel.de beitragen. Da hatte ich in den letzten Monaten zwar immer wieder Rezepte, aber .. ihr wisst.. die Zeit..

Wir kochen uns durch das Alphabet - R

oben links: Ricottamasse, unten links vor dem Backen.

 

Kochbuchchallenge 3.1: Veggiestan

Der Mann hat das Privileg für die Kochbuchchallenge die Reihenfolge der Bücher zu bestimmen und daraus 2-3 Rezepte auszusuchen. Als 3. Buch hat er sich das seiner Meinung nach farbenfrohste Buch aus dem Regal gezogen: Veggiestan*. Bereits in einigen Beiträgen habe ich Rezepte daraus vorgestellt: Von Mairübchen, PilzenQuitten, und zweimal Auberginen war dort bisher immer nur von warmen, oft für die kalte Jahreszeit geeigneten, Gerichten die Rede. Schaut man jetzt im Sommer ins Buch, fallen einem natürlich andere Rezepte ins Auge.

Für Jans Geburtstagsfeier gab es neben Grillgut dann die beliebten Kräuterbutter-Muffins und Fladenbrot zu Fatoush, einem Brotsalat, der vielleicht die orientalische Version der Panzanella (eine Variante mit Erdbeeren findet ihr hier). Der Salat und das Brot schmecken frisch am besten und sind eine gute Ergänzung zu Gegrilltem. Beim Salat sollte man ruhig gut würzen.

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Khobez (arabisches Fladenbrot)

für 10-14 Fladenbrote

  • 15g frische Hefe (oder 7g Trockenhefe)
  • 100ml lauwarmes Wasser + mehr zum Kneten
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 600g Vollkornweizenmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Za’atar (ich habe meines von hier*)
  • nach Belieben Sesam oder Schwarzkümmel zum Bestreuen

In einer kleinen Schüssel Wasser und Hefe mit dem Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum/Blasen bilden.

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben und eine Mulde in den Kegel drücken, darin die Hefemischung geben und kneten. Lauwarmes Wasser zugeben bis ein weicher, gut knetbarer Zeig entsteht. Öl und Za’atar einarbeiten, weiterkneten, wenn nötig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche weiter arbeiten.

Eine große Schüssel mit etwas Öl bepinseln und den Teig zu einer Kugel formen, hineinlegen und mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich im Volumen verdoppeln, das dauert etwa 1-2 Stunden.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig erneut durchkneten und dann in 10-14 gleichgroße Portionen teilen. Mit der Hand oder einem Teigholz flach drücken, bis sie rund und etwa 5mm hoch sind. zwischen zwei gut bemehlte Geschirrtücher legen und erneut etwa 20-30 Minuten gehen lassen (im Buch sind hier keine zeitlichen Angaben). Nach Belieben etwas mit Öl bestreichen und mit den Samen bestreuen.

Ofen auf die maximale Temperatur vorheizen und 2-3 Backbleche im Ofen aufheizen lassen. [Alternativ kann auch ein Backstein genutzt werden.] Die Backbleche nach dem Aufheizen dann vorsichtig (wegen der Hitze) mit Öl bestreichen. Dazu ein Papierküchentuch nutzen. Die ersten paar Fladenbrote auf das Backblech geben und etwa 6 Minuten (nach Größe bis zu 12 Minuten) backen lassen. Die Brote puffen dabei auf und sollten goldbraun werden. Mit den weiteren Teigfladen ebenso verfahren.

Abgekühlt lassen sich die Brote auch einfrieren und gut luftdicht einige Tage aufbewahren. Sie können warm und kalt gegessen werden.

Für den Salat Fatoush habe ich die Brote fast ausgekühlt verwendet. Für 15 Personen habe ich die doppelte Menge Salat und Brote gemacht (von letzteren hätte dennoch eine Portion gereicht.)

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Fatoush

für 4 als Beilage 

  • anderthalb Khobez nach dem Rezept von oben oder etwa anderthalb gutes Pitabrot
  • 1 TL Olivenöl zum Braten
  • 2 TL Sumach
  • 4 vollreife Tomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 grüne Paprika (ich habe eine gelbe genommen)
  • 1 Romanasalat
  • etwa 20 schwarze Oliven
  • 1 Handvoll frische Minze
  • 1 Handvoll frische Petersilie
  • 1 Handvoll frischer Koriander
  • 6 EL Olivenöl
  • Saft von 1,5 Zitronen
  • Abrieb von 1 Zitrone (habe ich zugefügt, Original ohne)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • nach Belieben noch etwas Fruchtbalsamessig

Fertiges Brot leicht anrösten, frisches Brot fast ausgekühlt verwenden. Quer halbieren und dann in Stücke mit etwa 3cm Kantenlänge schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Brot ein paar Minuten anrösten, dabei auch wenden. Auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen.

In einen Gefrier- oder Butterbrotbeutel Sumach und die Brotstücke geben, verschließen und schütteln, damit sich das Brot gut damit überzieht. Beiseite legen.

Tomaten und Gurke putzen und grob würfeln. Frühlingszwiebeln, Paprika und Salat putzen und ebenfalls in Ringe bzw. grobe Würfel/Stücke schneiden. In eine große Schüssel geben. Kräuter waschen, trocken schütteln und grob hacken. Oliven und Kräuter (und Zitronenschale) unter die bisherigen Zutaten mischen.

Das Öl mit dem Zitronensaft, dem gepressten Knoblauch und Salz und Pfeffer verschlagen und über den Salat geben. Mit den Brotwürfeln vermengen.

Beide aus

Mitbringsel

Aus dem Urlaub bringe ich mir gerne Dinge mit, die ich auch im Alltag nutzen kann. Pullover erinnern mich an Rom, Jeans an Florenz, viele Bücher verbinde ich mit Reisen.

Jan hat sich aus London (nicht nur) eine Cap mitgebracht, sondern auch eine anfertigen lassen. Schon vor dem Urlaub stand eine Mütze mit Londoner Skyline ganz oben auf der Wunschliste. Nachdem wir tagelang gefühlt jede einzelne Cap umgedreht und angeschaut hatten, sind wir am letzten Tag auf dem Camden Market einfach zum Stand von Casual Ink gegangen und haben gefragt, ob es möglich wäre, eine anzufertigen. Die Sachen hatten wir vorher schon bewundert, denn die Motive werden live und von Hand aufgemalt und sind dazu – wenn man Comic-Style mag – auch noch richtig cool.

Wie sich gezeigt hat, lohnte sich die Nachfrage, denn der Herr besitzt jetzt auch ein echtes Unikat:

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Mein Glück, dass wir auch noch einen kleinen Deal haben: Kauft der Mann sich eine Cap, bekomme ich von ihm ein Kochbuch, kaufe ich mir ein Kochbuch, bekommt er von mir eine Cap. Die Idee kam nicht von mir und inzwischen wird erwogen, dass Reisen eine Ausnahme davon bilden sollen (sehe ich gar nicht ein! :D). So kam ich jedenfalls an eines meiner Mitbringsel aus London: Ein Gin-Rezepte Büchlein, das eine ganz einfache aber tolle Aufmachung hat:

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Ausprobiert haben wir dann auch gleich etwas, nämlich Gin & Tonic mit Wassermelone.

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Wer hier öfter mitliest, weiß, dass das eines unserer Lieblingsgetränke ist und so finden sich auch schon einige Rezepte mit Gin: Schlehengin, Gin-Tonic-Granita & Gin Tonic Coffee. Und, das ist sicher auch dem einen oder anderen schon passiert: Das Fruchtfleisch der Melone ist irgendwie mehlig, krisselig und schmeckt pur nicht mehr so toll. Da hilft eine Verwertung als Melonensaft! Ich habe kurzerhand die restliche Frucht grob gewürfelt, mit dem Pürierstab zerkleinert und dann durch ein feines Sieb gerührt. Der entstandene Melonensaft kann natürlich auch anderweitig verwendet werden, fand hier aber den ersten Einsatz:

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Melonen-Gin Tonic

für 1 großes Glas (400ml Inhalt)

  • 4cl London Dry Gin (wir haben Larios* genommen, aber auch der Beefeater* ist toll dazu) – Im Original sind es übrigens 6cl, das war uns beiden zu viel
  • 6cl Melonensaft
  • 1 Spritzer frischer Zitronensaft
  • 1 Eiskugel (hält ewig aufgrund des guten Oberfläche-Volumen-Verhältnis‘, deswegen unsere bevorzugte Form* für Longdrinks) o. ein paar Eiswürfel, etwas Eis zum Shaken
  • 1 Zweig Minze
  • 200ml Elderflower Tonic (wir können Thomas Henry & Fevertree) empfehlen – falls ihr das nicht bekommt, könnt ihr Tonic mit einem Spritzer Holundersirup zum Mogeln verwenden 😉
  • nach Belieben ein Melonenschnitz zum Dekorieren

Gin, Melonensaft und Zitronensaft mit Eis im Shaker schütteln, dann die Eiskugel in ein hohes Glas geben und den Shakerinhalt durch ein feines Sieb darüber gießen. Mit Tonic aufgießen und mit Minze und Melone servieren.

abgewandelt aus: IMG_5906

 

Meine Nudeln, mein Gemüse, mein Topf!

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Erinnert ihr euch noch an die Werbung aus den 90ern? Mein Haus, mein Auto, mein… Analag zum heutigen Rezept wäre das: Meine Nudeln, mein Gemüse, mein Topf (wer da jetzt Sido im Ohr hat, dem geht es wie mir). Viel mehr ist für die One-Pot-Pasta gar nicht nötog. Ein Topf! Da macht sogar einer freiwillig den Abwasch 😉

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Mit grünem Spargel, Erbsen und Spinat spart man sich auch noch ein ganzes Ende Schnippelei – aber hier erstmal das (früh)sommerliche Ein-Topf-Rezept:

Pasta mit grünem Spargel, Erbsen und Spinat

für 2 Portionen

  • 200g Spaghetti oder Bandnudeln
  • 200g grüner Spargel, möglichst dünne Stangen
  • 200g Blattspinat (TK, aufgetaut)
  • 100g Erbsen (TK)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 50ml Olivenöl
  • 2 EL Sahne nach Belieben
  • 1/2-1 TL Salzflocken
  • 3-4 Zweige Basilikum
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Parmesan, gerieben

Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen oder -schneiden, das untere Drittel schälen. In Scheiben von etwa 1/2cm Länge schneiden, die Köpfe beiseite legen. Spinat etwas zerzupfen. Knoblauch schälen und in sehr feine Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Wasser im Wasserkocher erhitzen, benötigt wird 1/2 l.

Pasta, Spargelstiele, Erbsen, Knoblauch sowie Zitronenschale, Öl, Chili und Salz in den Topf geben, Mit 500ml kochend heißem Wasser auffüllen und mit Deckel erhitzen. Wenn die Flüssigkeit kocht den Deckel abnehmen und bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 6-7 Minuten kochen lassen, dabei häufig umrühren. Spinat und Spargelköpfe zugeben und etwa 2 Minuten weiterkochen lassen. Sobald nahezu alles Wasser verdampft ist, Sahne zugeben und mit Pfeffer und Salz, ggf. mehr Chili abschmecken. Basilikum unterrühren. Evtl. noch etwas weiter ohne Deckel einreduzieren lassen, dabei weiterhin oft umrühren.

Mit geriebenem Parmesan nach Wunsch servieren.

Abgewandelt nach – wieder mal – einer Guardian-Kolumne

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Dieser Beitrag wurde inspiriert von:

grain de sel! Beim Kochtopf haben ich ja schon berichtet, welche anderen (Food)Blogs mich begeistern und warum. Schon Jahre, bevor pfanntastisch! aus der Wiege gehoben wurde, war der tägliche Blick zum Salzkorn Pflicht. Warum? Weil hier alltagstaugliche, kreative und gesunde Rezepte, die zumeist mit regionalen, oft selbst geernteten Zutaten, auskommen, mit schönen und interessanten Fotos, Erfahrungen, Erinnerungen und auch Meinungen gepaart sind.

Damit sticht dieser Blog für mich aus dem großen Ganzen hervor. Klar muss nicht jeder seine Meinung kundtun oder auch persönlich Fotos posten, um einen erfolgreichen im Sinne von gut besuchten Blog sein Eigen zu nennen. Aber hier passt das. Und so kommt es auch, dass viele von Michas Rezepten (immer wieder) irgendwo und irgendwann bei mir in der Nachkoch- und Nachbackliste auftauchen. Bisher hat mich nichts enttäuscht – ihre Linzer Schnitten sind im Winter gern gesehen und auch die Rubrik „Salat plus“ regt zum Nachmachen an.

Hier kam, neben dem Wunsch, das Rezept auszuprobieren, noch dazu, dass es Erbsen enthalten sollte. Denn so kann ich endlich (da viel zu spät gesehen) noch am Blogevent „Wir kochen uns durch das Alphabet“ der Tomateninsel teilnehmen. Diese Aktion löst die vegetarische Weltreise ab, die mich schon nach Ägypten und Georgien führte. Im 5. Monat ist also folglich Buchstabe E dran und in den (sehr) zahlreichen Favoriten fanden sich die Erbsengnocchi.

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Ich für meinen Teil hatte hier eine andere Kombination – mit Chili und Minze nämlich – im Kopf. Erbsen und Minze sind ja typisch in der englischen Küche, also geht es einmal querbeet durch die Weltgeschichte. Die Minze auf der Haustreppe fühlt sich so wohl, dass ihr ein regelmäßiges Ernten nicht schadet, eine kleine Menge Kartoffeln war noch aufzubrauchen – perfekt!

Und geschmeckt haben sie auch – nicht nur mir. Einziges Manko: Die Schärfe. Die Chili sah zwar feurig rot aus, schmeckte dann aber wie rote Paprika – man sieht es ihr nicht an. So habe ich mir mit einigen Chiliflocken und etwas Habanerosauce behelfen müssen. Im Idealfall muss das nicht sein. Und beim Essen kam eine zweite Idee für einen anderen Geschmack: (Halb)Getrocknete Tomaten und mediterrane Kräuter würden den Gnocchi ebenfalls sehr gut stehen!

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Erbsengnocchi mit Chili-Minz-Butter

für 2 Personen

  • 150g Kartoffeln
  • 250g Erbsen (TK)
  • 50g Ziegenfrischkäse
  • 70g Mehl (je nach Kartoffelsorte etwas mehr) und etwas zum Ausrollen
  • 1 Eigelb
  • 30g Parmesan
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 40-50g Butter
  • 2 Zweige Minze
  • 1/2 Chili (nach Geschmack, ggf. mit Chiliflocken o.ä. nachwürzen)
  • Zesten von 1 Bio-Zitrone (heiß abgewaschen)

Kartoffeln mit Schale gar kochen, etwas abkühlen lassen und anschließend pellen, fein durch die Kartoffelpresse geben bzw. mit dem Stampfer bearbeiten.

Während die Kartoffeln kochen: Erbsen im kochenden Salzwasser etwa 3 Minuten blanchieren, dann abgießen und gründlich abtropfen lassen. Minze waschen und die abgezupften Blätter in feine Streifen schneiden. Chili waschen und aufschneiden, die Kerne und weißen Häute entfernen und ebenfalls in feine Streifen oder Würfel schneiden.

Erbsen mit Ziegenkäse fein pürieren und unter die Kartoffelmasse geben. Mehl, Eigelb und Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Dann die Hitze so weit reduzieren, dass das Wasser nicht mehr sprudelnd kocht.

Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 2cm dicke Rollen formen und davon ca. 1-1,5cm breite Stücke mit einem scharfen Messer abschneiden. (Diese nach Belieben etwas mit einer bemehlten Gabel platt drücken, ich habe die Kissen hier aus Zeitgründen gleich so gelassen).

Gnocchi portionsweise (ich lege sie immer auf eine Schaumkelle) in das Salzwasser geben und etwa 4-5 Minuten köcheln lassen. Die fertigen Gnocchi kommen dann an die Oberfläche, können mit der Schaumkelle abgefischt werden und kurz zum Abtropfen beiseite gestellt werden.

Währenddessen die Hälfte der Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen, Minze, Chili und Zitronenzesten zugeben und die erste Portion Gnocchi darin 1-2 Minuten schwenken. Mit der zweiten Portion wiederholen. Sofort servieren.

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Hier findet ihr das Originalrezept mit Möhrenbutter und hier geht es zum Blogevent:
Wir kochen uns durch das Alphabet - E