Gib dem Affen Zucker

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Zum Geburtstag kann man einem ja kaum einen Wunsch abschlagen, oder? Und wenn es dann noch so ein leicht erfüllbarer ist wie ein Gugelhupf, dann muss ich gar nicht lange überlegen – klar back ich dann einen.. oder zwei..!

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Der erste Gugelhupf zu Zorras 13. (!) Bloggeburtstag ist eigentlich ein wenig „konstruiert“ und das sogar im Wortsinn, denn anstatt den Teig nur in die Form zu füllen, werden hier zunächst kleine Kügelchen geformt und mit Karamell, Schokolade und Salzflöckchen verfeinert.

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Klingt gut? Ist es auch und dazu komplett unproblematisch! Das Monkey Bread oder Zupfbrot lädt zum portionsweise Bällchen abknibbeln ein, aber es lassen sich natürlich auch richtige Kuchenstücke abschneiden. Interessant, dass das Brot ursprünglich wohl aus Ungarn kommt. Das passt aber zum Hefeteig, der hier verwendet wird.

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Also ran an die Teigschüssel und fertig zum Geburtstagsgugelhupf-Affenbrot-Backen!

Monkey Bread mit Karamell, Salzflöckchen und Schokolade

für eine Gugelhupfform 

  • 5g Trockenhefe
  • 450g Mehl (ich habe etwas gemixt, denn 1050er Type hatte ich nicht da: 200g 405er, 150g Dinkelvollkornmehl, 100g 550er Type)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Salz
  • Samen aus 8 Kardamomkapseln, im Mörser fein zerrieben
  • 290ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 1 Dose Karamell (ich habe das* hier verwendet)
  • 100g Zartbitterschokolade
  • Meersalzflöckchen (z.B. hier*)

Mehl(e), Hefe, Salz, Zucker, Kardamom, Ei und Milch zu einem feuchten Hefeteig vermengen und kräftig durchkneten. In einer leicht geölten Schüssel mit Frischhaltefolie bedeckt etwa eine Stunde zum doppelten Volumen aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und ggf. das Karamell erwärmen, damit es leichter zu gießen ist. In eine leicht gefettete Gugelhupfform (oder eine Silikonform ohne Fett) etwas Karamell verteilen.

Aus dem Hefeteig etwa walnussgroße Kugeln formen und diese mit etwas Abstand zueinander in die Form schichten, dabei gleichmäßig mit Schokolade, Karamell und Salzflöckchen bestreuen/begießen.

Etwa 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Etwa 45 Minuten goldbraun backen, nach 30 Minuten mit etwas Alufolie abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird (goldbraun sollte er da aber schon sein).

5-10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einen Teller oder eine Platte stürzen.

Ich halte es nicht für nötig noch Puderzucker, mehr Karamell oder eine Schokoglasur zuzufügen, da der Kuchen auch so reichhaltig genug ist, aber tut euch keinen Zwang an!

Quelle: Klick.

Mein (erster) Beitrag zum Geburtstags-Blogevent vom kochtopf!Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

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Rosa Tannenzapfen-Pizza

Ich kann es nicht lassen. Ich bin Ottolenghi-Wiederholungstäter. Die aktuelle Kolumne im Guardian schaue ich mir immer an und da die Gerichte saisonal zusammengestellt werden, landet auch das eine oder andere sehr sehr bald auf dem Teller.

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Und ich kann auch etwas anderes nicht lassen: Von unseren eigenen Kartoffeln zu schwärmen. Zu den alten Sorten gehören auch die rosa Tannenzapfen. Länglich und eher klein wie Bamberger Hörnchen, mit zartrosa Schale und manchmal auch mit rosa Fruchtfleisch. Für dieses Rezept hier haben wir ja praktisch erst einmal Kartoffelchips gebacken und das funktioniert mit dieser festeren Sorte, ganz fein gehobelt richtig gut! Die Kartoffeln sind schon kross und knackig.

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Dazu kommt ein schneller Pizzateig, Mascarponecreme, die mit Salbei, Zitrone, Pecorino und (für mich, der Mann mag diese salzigen Fischlein gar nicht, an deren Stelle gab es Schinkenwürfel) Anchovis gewürzt wird und oben drauf noch Frühlingszwiebeln. Lecker und fix gezaubert – die Gehzeit für den Teig rechne ich mal nicht mit ein, das passiert ja mehr oder minder nebenbei.

Und auch wenn man denkt, man könnte noch eine weitere Portion essen, so sind diese Pizzen doch sättigend, den erwähnten Salat hätten wir beide nicht geschafft. Aber ein Federweißer passt toll dazu!

Pizza mit neuen Kartoffeln

für zwei Portionen

  • 100g Weizenmehl 405
  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 120ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • etwa 200g neue Kartoffeln, mit Schale, sauber gebürstet (z.B. die rosa Tannenzapfen)
  • 200g Mascarpone
  • pro Pizza je 2 Anchovis oder 1-2 EL Schinkenwürfel
  • 40g Pecorino oder Parmesan
  • 8 zarte Salbeiblätter
  • Abrieb von 2 Biozitronen
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer (ich: Zitronenpfeffer*)

Aus den Mehlen, der Trockenhefe, Öl, Salz und Wasser einen Hefeteig kneten. In eine leicht geölte Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Währenddessen Ofen auf 250°C (Umluft) vorheizen. Kartoffeln in feine Scheiben hobeln, mit 1 EL Öl und 1TL Salz sowie etwas Pfeffer vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Etwa 7 Minuten goldbraun rösten lassen. Ich habe noch für 4 Minuten den Grill auf mittlerer Stufe zugeschaltet.

Käse fein Hobeln, Salbei waschen, trocken tupfen und fein hacken. Beides Mit Mascarpone, Zitronenabrieb und Salz und Pfeffer verrühren und abschmecken. Wer mag, rührt noch die klein gehackten Anchovis unter. Frühlingszwiebel(n) putzen und in Ringe schneiden.

Teig in zwei gleichgroße Portionen teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem etwa 30x20cm großem Stück ausrollen. Auf ein Backblech mit Backpapier geben, mit Mascarponecreme bestreichen, dabei etwas Rand frei lassen. Mit Frühlingszwiebeln sowie Kartoffelchips belegen und mit etwa je 1 TL Öl beträufeln.

Die Pizzen bei den voreingestellten 250°C ca. 9 Minuten knusprig backen, dabei nach der Hälfte der Zeit die Bleche tauschen, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.

Quelle: Guardian (Sehen die Bruschetta nicht auch zum Anbeißen aus?)

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Kochbuchchallenge 5.1: Bällchen, Klops und Falscher Hase

Es musste ja so kommen, es gab ja keine Einschränkungen. Der Mann hat natürlich auch Kochbücher gewählt, die ihm gefallen beim Kochbuch-Cap-Deal. Aber gut, soll er und natürlich probiere ich auch daraus etwas aus!

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Und da er Hackfleisch nun mal sehr mag, fiel seine Wahl auf das nächste Buch für die Challenge auf eines, wo Gehacktes im Zentrum steht: Bällchen, Klops und Falscher Hase. Nach einer kleinen Einführung über die Zubereitung von Buletten, der Aufbewahrung und auch der eigenen Hackfleischherstellung gibt es Kapitel mit je ca. 8 Rezepten: Für Wok, Pfanne und Grill; Aus dem Ofen; Alles aus einem Topf. Ein dünnes Buch also, aber das muss ja nichts heißen. Die Zutaten sind gut gegliedert und die Rezepte klar geschrieben.

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Zwei Rezepte hat er sich aus dem Buch ausgesucht, ein weiteres kommt von mir. Das erste Rezept – Lasagne mit Apfel-Hack-Füllung – kam sehr gut an. Ich habe mir eine vegetarische Variante dazu gemacht, mit Möhren und roten Linsen anstelle von Hack und fand die Kombination mit den Äpfeln toll, sehr saftig!

 

Für die Lasagne wird die Hackfleischfüllung eingeköchelt, die Béchamel soll dagegen als Fertigprodukt gekauft werden. Kommt mir nicht ins Haus! Wo die Zubereitung doch so einfach ist!

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Lasagne mit Apfel-Hack-Füllung – und eine vegetarische Variante

für 4 Portionen, je 2 mit Fleisch und 2 vegetarische

  • 1 Zwiebel
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 50g durchwachsener Speck
  • 2 EL Olivenöl
  • 250g gemischtes Hackfleisch (original: 200g)
  • 2 EL gehackte Petersilie, Salbei, Majoran (insgesamt)
  • 100ml Apfelsaft
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 große Äpfel (Elstar) (original: 3)
  • Chiliflocken (nicht original)

für die Béchamelsauce

  • 1,5 EL Butter
  • 3 EL Mehl
  • 400ml Milch
  • etwas Paprika, rosenscharf
  • Salz und Pfeffer

für die vegetarische Füllung:

  • 2 Möhren
  • 60g rote Linsen
  • 1 TL Tomatenmark
  • 8-10 Lasagneblätter (original: 12) ohne Vorkochen (ich habe diese* verwendet)
  • 125g Mozzarella (original: 150g)
  • 50g geriebener Parmesan (original: 100g)
  • ca. 40g Butter

Für die beiden Füllungen: Zwiebel und Sellerie putzen und fein würfeln. Speck würfeln. Speck in etwas Öl in einem Topf mit dicken Boden knusprig braten. Die Hälfte der Zwiebel und Sellerie zugeben und dünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Das Hackfleisch zugeben und unter Rühren mitbraten, bis es Bratspuren bekommt und krümelig wird.

Die zweite Hälfte Gemüse in einem anderen Topf im Öl andünsten. Möhren würfeln und Linsen unterrühren. Tomatenmark kurz mit anrösten.

Jeweils die Hälfte des Apfelsafts, der Kräuter, der Brühe und der Tomaten zugeben, mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und offen etwa 20 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich rühren. Beide Füllungen sollten eindicken. Anschließend kräftig abschmecken.

In der Zwischenzeit Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. In ca. 3mm dicke Scheiben schneiden. Mozzarella in Scheiben schneiden

Für die Béchamel in einem kleinen Topf Butter zerlassen, Mehl mit einem Schneebesen einrühren, sodass keine Klümpchen vorhanden sind. Milch unter Rühren zugeben und einige Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce anzieht. Mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig abschmecken.

Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

In je eine Auflaufform (etwa 1,5 l Fassungsvermögen) etwas Béchamelsauce auf den Boden verstreichen und eine Lasagneplatte darauflegen. Mit Apfelscheiben belegen und dann die Hackfleisch- bzw. Gemüsefüllung daraufgeben, erneut Béchamel darauf geben und alles wiederholen bis die Füllungen aufgebraucht sind. Mit etwas restlicher Béchamel bestreichen, Mozzarella, Parmesan und Butterflöcken auf der letzten Lasagneplatte verteilen und im Ofen etwa 40 Minuten goldbraun backen.

Aus:

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Zauberbohnenpfanne

Lila Bohne in den Topf, Abrakadabra, dreimal umgerührt und wusch! Was früher noch lila erschien, ist nun grün!

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Zauberei? Mitnichten! Für den Chemiker ist das Rätsel um die von lila zu grün transformierten Bohne gar keines. Meine lila Stangenbohnen enthalten wie viele Blütenpflanzen, die blau, lila oder violett, rosa oder pink erscheinen, aber auch Beeren in dieser Farbfamilie (Heidel- und Brombeeren, Himbeeren, Holunder…) Anthocyane. Der Begriff stammt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie (dunkel)blaue Blüte oder Blume.

Dabei handelt es sich um Pflanzenfarbstoffe, die wasserlöslich sind. Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere an das Mikroskopieren von roten Zwiebel(häutche)n? Der rote Farbstoff (auch eine Mischung von Anthocyanen) befindet sich nur in der Zellsaftvakuole, und die enthält eben wasserlösliche Bestandteile. Auch in Blütenblättern, Früchten oder eben den Samenschalen von Bohnen u.a. sind die Farbstoffe in den jeweiligen Zellen im Zellsaft zu finden.

Diese Farbstoffe produziert die Pflanze nicht aus Dudeldei, schließlich kostet die Synthese Energie und die ist für jedes Lebewesen kostbar. Aber als optisches Signal für Bestäuber (Blüten), Samenverbreiter (Beeren), als UV-Schutz (sieht man auch manchmal bei jungen Blättern, die dann rötlich gefärbt sind -> da sind zumeist aber Carotinoide, eine andere Farbstoffklasse, verantwortlich) und auch als Fänger von freien Radikalen (und da können sie auch für uns eine Rolle spielen).

Und warum verschwindet die Farbe jetzt beim Kochen? Das hat mehrere Ursachen: Zum einen sind nicht alle Anthocyane hitzestabil, sie zerfallen beim (längeren) Kochen und es bleiben nur noch die grünen Farbstoffe (Chlorophylle) übrig, die ja auch bei grünen Bohnen vorhanden sind. Die werden bei lila gefärbten Varianten nur von den lila/blauen Farbstoffen überdeckt.

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Zum anderen werden die Zellen beim Kochen aufgebrochen und der Zellsaft fließt aus. (Die Chlorophylle sind im Gegensatz zu den Anthocyanen in Chloroplasten enthalten.) Und zu guter Letzt spielt der pH-Wert eine Rolle. Gebt man etwas Essig auf blaue Blütenblätter oder auf Rotkohlblätter. Beides wird sich eher rot/pink verfärben. Gibt man dagegen basische Lebensmittel (Backpulver z.B.) dazu, ändert sich die Farbe und wird grün bis gelb. Die Farbstoffmoleküle absorbieren durch Strukturveränderungen dann andere Wellenlängen…

Ok, also zurück zur Bohne: Die wird jetzt also grün, weil die lila Farbstoffe zerfallen/aus den Vakuolen laufen und daher werden die noch vorhandenen Chlorophylle sichtbar. Schade eigentlich, dass diese Farbe nicht erhalten bleibt, zumindest nicht bei Bohnen, denn das Essen würde doch noch interessanten aussehen!

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Dennoch habe ich ein Rezept für euch, das mit lila oder grünen Bohnen schmeckt, herzhaft spätsommerlich wärmend und dem Fleischesser nicht wie Verzicht erscheint:

Bohnen-Bulgur-Pfanne

für 4 sättigende Portionen

  • 500g Stangen- oder Buschbohnen
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl und etwas für den Joghurt
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • 2 EL Ajvar oder besser Biber salcasi
  • 1 Dose gehackte Tomaten oder 400g frische
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • 200g Bulgur
  • 1/2 TL Chiliflocken (ich: Pul Biber)
  • 325ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Petersilie
  • 200g Joghurt
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Bohnen waschen und putzen, dabei die Fäden ziehen. Diagonal in ca. 2cm lange Stücke schneiden. Zwiebel putzen und würfeln. Öl in einer großen Pfanne oder einem Schmortopf erhitzen und die Zwiebel zugeben. Bei niedriger Hitze glasig dünsten, sie sollten kaum bräunen.

Tomatenmark und Ajvar/Biber salcasi zugeben und unter Rühren kurz mit anrösten. Tomaten, Bohnen, Zucker und 100-125ml Wasser zugeben. Zugedeckt etwas 15-20 Minuten köcheln lassen, die Bohnen sollten anschließend nur mehr eben bissfest sein.

Bulgur einrühren, Chiliflocken, Brühe zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt weitere 10-15 Minuten köcheln lassen. Der Bulgur sollte die Flüssigkeit aufgesogen haben und dabei gegart sein.

Vom Herd nehmen und kurz ausdampfen lassen.

In der Zwischenzeit Joghurt mit gepresster Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer abschmecken.Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.

Einen Klecks Joghurt auf die Bulgurpfanne geben, mit einem Spritzer Olivenöl und etwas Petersilie anrichten.

wenig abgewandelt nach delicious

Höchstens mittelscharf

Früher war Senf ein absolutes Bäh-Lebensmittel für mich. Zu scharf, zu sauer. Heute ersetze ich die Butter auf dem Käsebrot durch Senf (Butter oder Margarine kommt bei mir eh nicht mehr aufs Brot), er wandert in nahezu jedes Dressing und ist mir auf gekochten Eiern auch lieber als Salz. Ich kann Senf löffeln, wenn er nicht gerade unerträglich scharf ist und er wandert gern als Urlaubsmitbringsel ins Gepäck (aus Frankreich dieses Mal).

Der Holundersenf, den ich vor ein paar Jahren gemacht habe war dann der Auftakt zum eigenen Senfen. Denn auch da sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Fruchtig, aromatisch, scharf..für viele Gelegenheiten passend. Zuletzt habe ich eher einen milden, fruchtigen Senf gebastelt. Aus Plattpfirsich und getrockneten Aprikosen, Rosmarin und Honig. Das macht den Senf eher süß und damit zum perfekten Partner für kräftigen Käse. Und dazu zum Beispiel frisches Brot? (Abgebildet ist das No-knead-bread mit Birnen, Bergkäse und Haselnüssen.)

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Die Zutaten sind schnell und einfach zu verarbeiten: Ein bisschen putzen und schneiden, köcheln, pürieren, abfüllen, fertig!

Pfirsich-Aprikosen-Senf

für 5-6 Gläser mit je 140ml 

  • 3 Plattpfirsiche
  • 250g getrocknete Softaprikosen
  • 250ml Pfirsichnektar oder Apfelsaft
  • 2-3 EL weißer Balsamico
  • 4 EL gelbes Senfpulver, frisch gemahlen oder fertig gekauft
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/4 TL Salz
  • nach Belieben etwas Pimentón de la Vera dulce*

Pfirsiche schälen. Das geht etwas leichter, wenn ihr den Boden kreuzweise einschneidet und sie dann mit heißem Wasser übergießt. Stein entfernen und grob würfeln, Aprikosen ebenfalls grob zerkleinern.

Früchte mit dem Fruchtsaft, Essig, Senfpulver, Rosmarinzweigen, Honig und Zitronensaft in einen Topf geben und aufkochen. Unter gelegentlichem Rühren bei geringer Hitze 5-7 Minuten köcheln lassen. Die Pfirsiche sollten nahezu zerfallen.

Rosmarinzweige entfernen, abgefallene Nadeln im Topf lassen. Senfmasse etwas abkühlen lassen und anschließend pürieren. Ggf. etwas Wasser zugeben, wenn die Masse zu fest geworden ist.

Den Senf weitere 15 Minuten einköcheln lassen, dabei ab und an rühren und evtl. durch weitere Zugabe von Wasser die Konsistenz angleichen. Anschließend mit Salz, Honig, Essig und Pimentón abschmecken. Heiß in vorher sterilisierte Gläser füllen und verschließen.

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Mein zweiter Beitrag zum Konservieren-Blogevent von kochtopf und Brittas Kochbuch.
Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Ohne Nasenklemme

Synchronizität, das hat schon was. Zeitlich abgestimmt zusammen etwas machen, empfinden viele als glückbringend, als ästhetisch. Das Wasserballett fällt einem da vielleicht ein, oder auch Chorgesang.

Doch kann man auch synchron backen? Das geht! Schon zum 20. Mal veranstalten Sandra von from snuggs kitchen und Zorra vom kochtopf genau das. Mit einem Grundrezept, das gern umgestaltet werden kann, wird alles gebacken, was so geht. Süß, herzhaft, schnell, mit einiger Vorbereitung. Für mich sind diese Termine oft gar nicht so einfach, weil es (was sonst gut ist), immer ein Wochenende, der eigentliche Backtag ein Sonntag ist. Und viele Wochenenden irgendwie anderweitig verplant sind.

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Aber hey, dann nutzt man eben die Tage, bei denen alles passt! Und am Sonntag ging alles auf, inklusive dem Teig. Ein No knead bread mit Tomaten und Knoblauch gefüllt und getoppt stand auf dem Synchronbackplan. Lecker! Da ich gerade alle kleinen Strauchtomaten in den Salat des Vorabends untergebracht hatte, wollte ich die Füllung anders gestalten. Herbstlich mit Birne und Bergkäse, dazu ein paar Haselnüsse.

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Und alles klappte. Neben dem kinderleicht zuzubereitendem Teig, der mir genug Zeit ließ zwischendurch noch Holunder ernten zu gehen, war auch die Füllung ein voller Erfolg. Der Mann hatte den Tag auswärts verbracht und kommentierte das Ergebnis am Abend mit „Obergeil – das kannst du veröffentlichen!“, bestrich sich noch eine dicke Scheibe mit Butter und kaute glücklich. Na, wenn das nichts ist! Hier also das abgewandelte Rezept für euch:

Herbstliches No knead bread mit Birnen, Bergkäse und Haselnüssen

für einen Laib von etwa 30cm Länge

  • 360g Weizenmehl 405 und etwas zum Kneten
  • 100g Hartweizengrieß
  • 60g Polenta
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Salz
  • 35g Knoblauchöl (ich: Bärlauchöl)
  • 340g lauwarmes Wasser
  • 400g (2) vollreife Birnen, ungeputzt gewogen
  • 150g Bergkäse
  • 2 Handvoll Haselnüsse

Mehl, Polenta und Grieß in einer Schüssel mit Hefe, Salz,Öl und Wasser zu einem klebrigen Teig verkneten. Von Hand dauert das etwa 3-4 Minuten.

In eine leicht mit Öl bestrichene große Schüssel geben, mit Frischhaltefolie bedecken und acht Stunden gehen lassen.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig mit den Händen zu einem Rechteck drücken (etwa 30cm Kantenlänge).

Birnen waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und grob würfeln, Bergkäse ebenfalls in mittlere Würfel schneiden. Haselnüsse grob hacken. Den Teig damit bedecken und vorsichtig aufrollen. (Wenn sich etwas Füllung verflüchtigt einfach damit die Teigrolle in der Form bedecken. Den Teig in eine gefettete Kastenform (ich hatte eine Silikonform, da entfällt das Einfetten) geben und etwa 1,5 Stunden warm gehen lassen.

Ofen auf 230°C vorheizen und das Brot darin etwa 40 Minuten backen (in der Originalanleitung sind weitere 15-20 Minuten abgedeckt vermerkt, falls das Brot nicht durchgebacken ist – war hier nicht nötig).

Verändert nach King Arthur Flour

Auskühlen lassen und mit Butter, Salz, Chutney o.ä. oder einfach pur genießen!

 

Es geht (auch) um die Wurst

Freunde sind manchmal erstaunt, dass ich nicht nur vegetarisch koche. Dass ich nicht nur den Mann Fleisch und Wurst essen und zubereiten lasse, sondern das auch für ihn mache. Manchmal ungefragt und ungebeten. Einfach, weil ich auch für ihn etwas ausprobieren möchte, von dem ich denke, dass es ihm gefallen könnte. Pulled Chicken zum Beispiel oder auch die Chorizo-„Marmelade“, die ich euch hier heute vorstellen möchte.

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Dabei steckt für mich kein Widerspruch darin. Meine eigene Ernährungsform ist eben genau das: Meine eigene Entscheidung. Ich bin weder missionarisch dabei, andere von einer fleischfreien Lebensweise zu überzeugen, noch möchte ich die, die mit mir zusammenleben in ihrer Ernährung einschränken. Das würde doch voraussetzen, dass ich meine Entscheidung als überlegen ansehen würde, oder nicht? Ich selbst leben gut, seit inzwischen über 16 Jahren, kann problemlos auf Fleisch verzichten.

Der Mann und auch sämtliche Familienmitglieder und Freunde (ich habe tatsächlich nur im Arbeitskreis  Vegetarier) möchten eben nicht endgültig auf Fleischprodukte verzichten. So wie ich mir Fisch nicht komplett versagen möchte (ich bin ja „nur“ Pescetarier). Für mich ist die Umsetzung, die Menge und Herkunft der Nahrung, wichtiger. Und natürlich gegenseitige Toleranz. Schließlich toleriert der Mann, die Familie, Freunde meine Lebensweise ja auch. Mehr als das: Gegen die größtenteils vegetarischen Gerichte hier im Haus hat keiner etwas, sie werden sehr gern gegessen. Nichtsdestotrotz möchte ich auch gerne die Rezepte, die den Mann begeistern, mit euch teilen.

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So, nun wieder zurück zur Chorizo-„Marmelade“. Der Mann mag diese scharfe spanische Wurst, daher lag es nahe, diesen Aufstrich für Brot (wie hier auf selbst gebackenem Roggenknäcke) oder sogar Gegrilltes zu testen, bzw. testen zu lassen (denn abgeschmeckt wird von mir nicht, das macht der Mann schon selbst oder ich halte mich zunächst an Angaben bzw. Intuition).

Die Begeisterung war groß, inzwischen wurde die „Marmelade“ auch mehrfach verschenkt und ein Gläschen befindet sich immer im Kühlschrank. Der Aufstrich ist bisher aber auch notfalls mehrere Monate haltbar, er wird heiß in Gläser gefüllt.

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Chorizo-„Marmelade“/Chorizo Jam

für ca. 330ml 

  • 1 TL Olivenöl
  • 1 mittlere rote Zwiebel
  • 200g Chorizo
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Rosmarin, getrocknet, gerebelt
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 300ml Apfelsaft (auch Ananassaft habe ich ausprobiert, aber der Apfelsaft ist beliebter)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 TL Balsamico
  • 1 TL Sojasauce

Zwiebel und Chorizo fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin unter Rühren glasig dünsten. Chorizo zugeben und anbraten, dann den Knoblauch pressen und mit dem Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten.

Thymian und Rosmarin zufügen und kurz unterrühren. Mit Apfelsaft ablöschen. Die restlichen Zutaten zugeben und einrühren. Bei geringer Hitze einköcheln lassen, bis die Konsistenz einer dicken Sauce gleicht.

Heiß in sterilisierte Gläser füllen und verschließen. Für einige Minuten auf den Kopf stellen, dann vollständig abkühlen lassen.

Quelle: klick

Zorra vom kochtopf und Britta suchen zum aktuellen Blogevent nach Konserven – naja, nach Konserviertem eher. Mein erstes Rezept in dieser Runde!
Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Late #cooking: #chorizo #jam! für die Fleischesser und deren #Burger morgen Abend 😆 #sausage #instafood #foodstagram

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Kochbuchchallenge 4.4: Ice-Pops

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Ok, ein Eis, dessen Grundlage quasi nur aus Sahne besteht – kann das was sein? Noch bei der Zubereitung kamen mir daran Zweifel. Schließlich verschwende ich ungern Lebensmittel und werfe Misslungenes weg.

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Aber ich muss sagen, dass die restlichen Zutaten, die insbesondere ja das Aroma, nicht die Konsistenz bestimmen, alles gerettet haben. Natürlich ist dieses Eis viel sahniger als die drei bereits vorgestellten Rezepte, aber durch die zugefügten Amarettini, die Zitronen- und Orangenschale und auch den Alkohol (der wie der relativ hohe Fettanteil der Sahne dazu führt, dass sich keine störenden Eiskristalle in der Masse bilden), schmeckt das Ergebnis nicht langweilig und wirkt auch nicht gar so schwer. Insgesamt habe ich aber den Anteil der Zitrusaromen erhöht und beim nächsten Mal werden auch mehr Kekse verwendet. Diese Kombination von knusprig und cremig mag ich nämlich sehr gerne, das kann ruhig mehr betont werden.

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Neapolitanisches Amaretti-Eis

für 6 Formen mit je 50ml Volumen

  • 40g Amaretti(ni)
  • 200g Schlagsahne
  • 1 TL Biozitronenschale, fein gerieben (ich: 2TL)
  • 1/2 TL Bioorangenschale, fein gerieben (ich: 1 TL)
  • 2 EL Amaretto

Die Kekse im Mixer fein zerkrümeln (oder in einen TK-Beutel packen und mit dem Nudelholz einige Male darüber rollen). Sahne steif schlagen. Amarettini, Zitrusschalen und Amaretto unter die Sahne heben.

Eismasse in Förmchen füllen und mindestens 3 Stunden durchfrieren lassen.

Aus:

Kochbuchchallenge 4.3: Ice-Pops

Morgens auf dem Weg zur Arbeit bricht die Sonne oft durch die Wolken und lässt die letzten Tropfen auf den Autoscheiben glänzen. Nichtsdestotrotz sind die schönen Sommertage wohl vorbei.

Im Garten reift der Wein, der bald verarbeitet werden will und an den Feldern hängen die Holundersträucher voll von Beeren (am Wochenende wird gepflückt! Senf, Balsamico und vielleicht noch anderes finden immer dankbare Abnehmer und müssen nachproduziert werden).

Wenn es euch allerdings so geht, wie mir, dann ist das Wetter ziemlich egal, wenn es um die Frage geht: Eis ja oder nein? So ein kleines Stieleis lässt sich auch in der Spätsommersonne noch genießen. Und dann können gern auch wieder wärmere Aromen und Zutaten wie Schokolade, Nougat oder Mandeln verwendet werden.

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Das Schoko-Passionsfruchteis zum Beispiel, das dritte von vier Rezepten, die ich aus dem Büchlein Ice-Pops* ausprobiert habe. Maracuja und Passionsfrüchte verwende ich tatsächlich höchst selten, obwohl ich den typischen fruchtigen Geschmack mag, der aber so ein pelziges Gefühl im Mund erzeugen kann. Wie auch bei Zitrusfrüchten harmoniert die Säure gut mit kräftigem Schokoladenaroma.

Die Portionen habe ich dieses Mal in kleine Silikon-Muffinformen gefüllt. Das Herauslösen war daher gar kein Problem, nicht mal warmes Wasser war nötig. Ein kleiner Tipp also für alle, die keine extra Eisformen anschaffen möchten, aber solche Silikonformen bereits besitzen. Statt eines Holzstiels sind nach dem Anfrieren bunte Löffel (Eierlöffel) in die Form gewandert, die sich auch bewährt haben. (Metallbesteck wollte ich nicht nehmen, die Kälteempfindung beim Halten ist sicher nicht so toll.)

Das kleine Extra – wenn man denn will – ist hier das Topping vor dem Essen: Als scharfer Kontrast kommt noch etwas Piment d’Espelette aufs Eis.

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Dennoch war dieses Rezept für mich persönlich am unspektakulärsten.

Schoko-Passionsfruchteis mit Piment d’Espelette (wenn man denn möchte)

für 6 Förmchen mit je 50ml Volumen

  • 40g Zartbitterschokolade (ca. 70% Kakaogehalt)
  • 180ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 2 Passionsfrüchte
  • 120g Schlagsahne
  • 20g Zucker (habe ich halbiert)
  • nach Belieben Piment d’Espelette, gemahlen oder Cayenne, gemahlen

Schokolade hacken. Milch unter Rühren aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen. Eigelbe mit 2 EL warmer (!) Milch verrühren und wieder zur restlichen Milch geben. Mit einem Schneebesen einrühren und erneut erhitzen, dabei weiter rühren. Die Milch darf dabei nicht kochen, da sonst das Ei gerinnt und ausflockt.

Zieht die Masse leicht an, wird die Hälfte in eine Schüssel gegeben und in die im Topf verbleibende Hälfte die Schokolade eingerührt.

Passionsfrüchte halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und mit dem Zucker in die Milchmasse in der Schüssel einrühren. Durch ein feines Sieb streichen.

Sahne steif schlagen und je die Hälfte unter die beiden Massen heben.

Die Förmchen zunächst mit der Passionsfruchtmasse, anschließend mit der Schokoladenmasse befüllen. Nach etwa 2 Stunden Gefrierzeit die Stiele/Löffel einstecken, dann weitere 2 Stunden durchfrieren lassen.

Nach dem Herauslösen aus den Förmchen nach Belieben mit Piment d’Espelette bzw. Cayenne bestreuen.

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Aus: