Die dunkle Seite des Brioche

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Dieser Pin hier geistert mir tatsächlich schon länger im Kopf rum. Schaue ich meine gesammelten Brotrezepte auf Pinterest durch, kommt es mir vor die Augen, dieses schwarz-weiße Brot. Das kann ich auch, oder?

Zum Ausprobieren fehlt dann ja manchmal nur ein kleiner Anlass – der World Bread Day in diesem Fall.

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Zweifarbiges Brioche, luftig und nicht alltäglich – durch Einschnitte werden beide Farben sichtbar. Das lässt natürlich auch viele Designs offen. Ich habe mit dem Messer und für die schuppenförmigen Einschnitte auch dem Melonenausstecher gearbeitet. (Und natürlich schon die nächste zweifarbige Idee im Kopf…).

Der Plan war also klar, Zutaten vorhanden und alles lief genau so wie gedacht – prima! Eine kleine Fotostrecke hilft dann auch beim Nachmachen, ansonsten war alles wirklich unkompliziert.

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Ich kann jetzt schon verraten: Das Brot schmeckt toll zu Marmelade und buttrigem Käse. Die dunklen „Schokoladenseiten“ sind kakao-bitter, daher passt vor allem rote Marmelade mit saureren Früchten wie Brom- oder Johannisbeeren – zufällig haben wir einige Gläser davon im Keller! Besser kann ein Tag doch kaum anfangen, oder?

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Nehmt den World Bread Day doch mal zum Anlass all die schönen süßen und herzhaften Brotrezepte zu durchstöbern und selbst mal gutes, echtes Brot zu backen (das ist das Motto in diesem Jahr).

Zweifarbiges Brioche

für 4 etwa mohnzopfgroße Brote – Länge ca. 25 cm

  • 250ml lauwarme Milch
  • 15g frische Hefe
  • 500g Mehl 550 und etwas zum Kneten
  • 60g zimmerwarme Butter
  • 40g brauner Zucker
  • 10g Salz & eine Prise
  • 2 große Eier und etwas zerschlagenes Ei
  • 4 EL gesiebter Kakao zum Backen

Milch in eine große Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln. Alle Zutaten bis auf den Kakao zugeben und alles zu einem weichen homogenen Teig verkneten.

Mit Frischhaltefolie abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort (max. 37°C) gehen lassen. (Ich stelle den Ofen dazu auf diese Temperatur ein. Wer das nicht kann, lässt das Licht im Backofen an, auch das erhöht die Temperatur.)

Den Teig in zwei Portionen teilen und eine Portion in einer zweiten Schüssel mit dem Kakao verkneten, bis der Teig nahezu einheitlich gefärbt ist und nicht mehr klebt. In vier Portionen teilen.

Den hellen Teig ebenfalls mit etwas Mehl zu einem weichen aber nicht stark klebrigen Teig verkneten. In vier Portionen teilen und nach Belieben längliche Rollen formen.

Den dunklen Teig (andersrum ist natürlich auch möglich) auf einer glatten Arbeitfläche ausrollen (wenn er kleben sollte, dann mit etwas Kakao bestreuen und dann ausrollen) und nach Belieben Muster einritzen. Die helle Teigrolle darauflegen und den dunklen Teig vorsichtig darum wickeln. Die Nähte etwas andrücken. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit den anderen Broten ebenso verfahren, ausreichend Abstand zwischen den Laiben lassen.

Erneut eine Stund warm gehen lassen. Den Ofen auf 220°C  vorheizen. Die Brote nun mit einer Prise Salz verschlagenem Ei bestreichen und etwa 15 Minuten goldbraun backen.

Abkühlen lassen.

World Bread Day, October 16, 2017
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Viel zu gut

Es kommt schon mal vor, da kauft man mehr, als man für ein Rezept braucht, gerade in einem Ein- oder Zweipersonenhaushalt. Es kommt schon mal vor, da wird das Brot hart, die Äpfel werden schrumplig und die Petersilie lässt langsam die Blätter hängen.

Deshalb alles wegwerfen? Ab in die Tonne damit? Nö! Schließlich ist alles noch gut und genießbar, nichts verdorben. Und es wäre ja bares Geld, was da in den Biomüll wanderte. Schade drum! Klar, jeder Rest für sich genommen macht vielleicht nur einen Centbetrag aus, aber rechnet das mal hoch, das sind doch bestimmt mindestens ein toller Pulli, ein Eintritt im Zoo, vielleicht sogar eine Übernachtung im Urlaub?… im Jahr! Der Durchschnittswert der weggeworfenen Lebensmittel beträgt saftige 235€!

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Dazu kommt noch die Wertschätzung für die Herstellung der Lebensmittel, der Transport, die ganze Arbeit (auch das Recycling), die damit verbunden ist. Die Vorbildwirkung.

Schon allein dafür lohnt es sich doch kreativ zu werden und mit den guten Resten noch etwas Schönes, Leckeres zu machen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder solche Gerichte aus seiner Kindheit kennt. Bei mir gab es die übrigen Nudeln vom Vortag mit Zucker in der Pfanne gebraten. Zugegeben, das war nicht mein Lieblingsessen und kam mir seitdem auch nicht mehr auf den Teller. Viel besser war da schon Apfelrösti: Hartes Brot, Äpfel, Rosinen mit Butter, etwas Zimt und Zucker in der Pfanne gebraten. (Wem das bekannt vorkommt: Das hat die Mama bei Biolek aufgeschnappt – schon ein paar Jährchen her.) Und bei vielen gibt es sicher den „Rum-fort-Topf“ oder die Soljanka als typisches Resteessen.

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Im Normalfall würde ich mit den paar Kartoffeln, anderen (schrumpliger Paprika vielleicht) Gemüsen, Eiern und etwas Käse (Feta, Mozzarella, Frischkäse, aber auch Weichkäse sind toll) eine Frittata zaubern. Dieses Mal blieb aber tatsächlich etwas Brot über. Ein paar Frühlingszwiebeln hatten sich bisher auch erfolgreich vor ihrem Schicksal versteckt und – da ist auch noch eine Ecke kräftiger Käse. Perfekt! Zwiebeln sind ja auch meistens da, also gibt es Panade.

Nicht die Panade, die zum Panieren von Fleisch, Fisch etc. verwendet wird, sondern im ursprünglichen Wortsinn: Brotbrei. In einem Haushalt wie unseren, wo viel Brot selbst gebacken wird, ist bewusster, wie viel Arbeit da eigentlich drinsteckt. Daher allein wird so viel wie möglich verwendet.

Das Gericht wird klassisch mit Zwiebeln zubereitet, kann aber ebenfalls mit Kohl, Karotten, Tomaten u.ä. gekocht werden. Wichtig ist, dass das Gemüse etwas karamellisieren kann. Ich habe ein selbst gebackenes Brot mit Weizenvollkornmehl verwendet, es funktionieren aber ebenso Weißbrot oder Brötchen.

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Das einzige, was dafür noch notwendig ist: Etwas Zeit, der Rest ist ganz einfach. Und: Es ist leckerer, als es aussieht!

„Panade“ – französischer Brotauflauf mit Zwiebeln

für zwei Portionen

  • 3 EL Butter
  • etwa 500g Zwiebeln (ich habe Gemüsezwiebel und Schalotten gemischt, aber auch rote Zwiebeln oder gelbe Küchenzwiebeln sind vollkommen ok und in unterschiedlichen Verhältnissen mischbar)
  • 1 Stange Lauch oder 4-5 Frühlingszwiebeln
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Zucker (ich habe braunen verwendet, weißer geht auch)
  • ca. 350g Brot
  • 750ml Gemüse- (oder Hühner-/Rinderbrühe)
  • 120g kräftiger Käse wie Bergkäse, Gruyere oder Cheddar
  • nach Belieben 1 TL Sherry

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Lauchzwiebeln oder Lauch waschen und zunächst nur die weißen teile in feine Ringe schneiden.

2 EL Butter in einem schweren Topf zerlassen und die Zwiebeln dazugeben. Etwas salzen und dann mit aufgesetztem Deckel 45-60 Minuten weich und glasig dünsten. Dabei ab und an umrühren.

Währenddessen das Brot in etwa 3x3cm große Würfel schneiden und bei 175°C im Backofen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech rösten. Lauch(zwiebel)grün in feine Ringe schneiden und den Käse reiben. Gemüsebrühe erhitzen.

Zu den Zwiebeln nun Zucker zugeben und unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten karamellisieren lassen. Dabei immer wieder Boden und Rand des Topfes von den Bratenspuren mit einem Kochlöffel abschaben und unter das Gemüse mischen.

Die Zwiebeln werden dabei ebenfalls braun und weicher. Den Topf vom Herd nehmen und das Brot untermengen. Zwiebel-Brot-Mischung nun in eine Aufflaufform geben. Die heiße Brühe in den Topf geben und ggf. noch einmal aufkochen, damit sich die Bratenreste lösen und in die Brühe übergehen.

Die heiße Brühe nun auf das Brot in die Form geben. Die Brotwürfel etwas untertauchen und etwa 5 Minuten warten, bis Flüssigkeit aufgenommen wurde. Dann das Brot nochmal untertauchen. Den Käse über die Mischung verteilen, nach Belieben mit Sherry besprenkeln und die restliche Butter in Flöckchen daraufsetzen.

Bei 175°C 50-60 Minuten goldbraun backen.

Leicht abgewandelt nach klick.

Die Initiative Zu gut für die Tonne bzw. #Restezauber des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat neben harten Fakten auch nützliche Tipps zur Vermeidung von Resten bzw. zur Verwertung. Es gibt außer der App mit Resterezepten auch über 500 Rezepte in der Datenbank und einen Test, um sein Wissen zu prüfen.

Und auch bei mir gibt es schon ein paar Resteverwertungsrezepte: mit Lachs, Kürbis, Reis, Nudeln & Linsen, Rote Bete, Shakshuka

 

Nicht nur Sättigungsbeilage

Eigentlich hatte ich zu Zorras 13. Bloggeburtstag noch eine zweite süße Gugelidee, aber die habe ich erstmal vertagt. Die Versuchung einen herzhaften Gugelhupf zu probieren, war einfach zu groß!

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Schon am letzten Wochenende wollte ich den herzhaften Hirsekuchen zubereiten und dann auch schon längt verbloggt haben.. der Konjunktiv, mal wieder..  Dieses Mal kam mir jedoch nicht der obligatorische Zeitmangel, sondern ein Reflex dazwischen.

Im Allgemeinen ist man ja durchaus dankbar für die Abkürzung, die die Information von z.B. einer Hand über das Rückenmark wieder zur Hand zurück nimmt. Das Gehirn bleibt außen vor und so wird wichtige Zeit zur Reaktion gespart. So können Unebenheiten, die zum Fall führen würden, mit Ausgleichsbewegungen (Kniesehnenreflex), der Griff an etwas Heißes durch schnelles Zurückziehen der Hand ungefährlicher gemacht werden. Der Reflex etwas Fallendes vor dem Aufprall auffangen zu wollen, kann aber schmerzhaft enden, insbesondere dann, wenn es sich um ein Messer handelt.. um ein scharfes Messer.. Da war dann eben mal die „Schwimmhaut“ zwischen Zeige- und Mittelfinger durch. Ich erspare euch weitere Details. Nachdem Jan mich verarztet hatte, konnte ich immerhin einwandfrei die Pistolengeste oder den Hund im Schattenspiel zeigen, mit Schnippeln und Stricken war es erstmal vorbei.

Inzwischen geht beides soweit wieder, dass der Kuchen nicht länger warten musste.

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Die Hirse wird zunächst mit Gemüsebrühe gegart, mit gebratenen Zwiebeln, Tomaten und Rosinen sowie Kräutern verfeinert und am besten zu einer Sauce gegessen. Die Tomatensauce, die ihr auf den Tellern seht, fanden wir beide zu wässrig, daher hier nur das Rezept für den Kuchen. Lecker ist der auf jeden Fall, der Mann hat das Ergebnis als perfekt bezeichnet – wenn das nicht runter geht wie Öl!

Bei der Gugelhupfform sollte man eine eher schlichte, nicht zu ausgeschmückte Form wählen. Umso leichter lässt sich der Kuchen dann stürzen. In meiner Silikonform blieb tatsächlich nichts kleben. Man kann den Kuchen natürlich auch in einer Kastenform backen. Er lässt sich auch gut am nächsten Tag mitnehmen und schmeckt ebenso kalt.

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Mediterraner Hirsekuchen

für eine Gugelhupfform mit ca. 24 cm Durchmesser, das entspricht 4-6 Portionen

  • 200g Hirse
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 4 Schalotten
  • 75g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 EL Olivenöl
  • 50g Rosinen
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin, gerebelt
  • 4 Eier
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Butter zum Einfetten
  • ca. 2 EL Semmelbrösel

Hirse mit Thymian in der Gemüsebrühe garen. Dazu alles zusammen aufkochen und mit leicht geöffnetem Topfdeckel bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei mehrfach umrühren. Das dauert etwa 25-30 Minuten.

Inzwischen die Zwiebeln schälen und fein hacken, Tomaten in kleinere Stücke schneiden und etwa 2 EL Öl von den Tomaten abnehmen. Beide Sorten Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin andünsten. Tomaten, Rosmarin und Rosinen zugeben und kurz mit anbraten. Hirse und Zwiebelmischung abkühlen lassen.

Währenddessen eine Gugelhupfform mit etwas Butter gründlich einfetten und mit etwas Semmelbröseln ausstreuen. Den Ofen auf 155°C Umluft vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Eigelbe mit den Zwiebeln unter die Hirse mischen und das Eiweiß vorsichtig unterheben. Alles in die Kuchenform geben und glatt streichen. Etwa 50 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und vorsichtig stürzen.

Quelle: Köstlich vegetarisch

Beitrag Nummer zwei für Zorras Geburtstagsevent Gugelhupf
– da gibt es einiges zu entdecken, auch weitere herzhafte Hupfe!

Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

 

Kochbuchchallenge 5.3: Bällchen, Klops und Falscher Hase

Das vorerst abschließende Rezept zum Thema Hackfleisch kann auch herbstlicher zubereitete werden, als ich es getan habe und als es vorgeschlagen ist: Indem Mangold statt Pak Choi verwendet wird. Dieses Mal habe ich ein Rezept aus dem Kapitel „Aus dem Topf“ gewählt.

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Nicht mal Pak Choi, sondern nur die Minivariante konnte ich auftreiben, daher sind es auch Minirouladen geworden, die in stärker nachgewürzter Tomatensauce gegart werden. Das ist generell etwas, das mir im Buch aufgefallen ist: Für meinen Geschmack (real: für den Geschmack des Liebsten) kommt das Würzen, kommen Gewürze außer Salz und Pfeffer nur selten zum Einsatz. Da sollte man unbedingt selbst nachhelfen!

Die Portionsgröße passt hier (obwohl es insgesamt nach wenig aussieht), wem die Menge zu gering erscheint, der kann natürlich Reis, Hirse o.ä. als Beilage wählen.

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Pak-Choi-Rouladen mit Tomatensauce

für 2 Portionen

  • 400g Pak Choi (ich: 300g Mini Pak Choi) oder Mangold
  • Salz
  • 1 Scheibe Vollkorntoast (ich: 30g Haferflocken, kernig)
  • 1 Zwiebel
  • 200g Beefsteakhack
  • 1 Ei
  • 1/1 TL Senf
  • 2,5 EL Olivenöl
  • 200g Pizzatomaten
  • 1 EL Crème double (ich: Crème fraîche)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 1 TL brauner Zucker
  • (ich zusätzlich: 1/4 TL Harissapaste, Chiliflocken)

Vom Kohl 2 große bzw. etwa 8 der größten Blätter bei Mini Pak Choi von den Stielen trennen und 1 Minute in Salzwasser blanchieren, anschließend kalt abschrecken und vorsichtig trocken tupfen, dabei glatt ausbreiten.

Restlichen Kohl waschen, Grün fein hacken und Stiele in mundgerechte Stücke schneiden.

Toast bzw. Haferflocken in etwas kaltem Wasser einweichen, nach einigen Minuten sehr gut ausdrücken und mit Hack, dem Grün, Ei und Senf vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Portionsweise in die Kohlblätter zu Rouladen einwickeln.

Zwiebel schälen, fein hacken und mit 1,5 EL Öl in einem Bräter oder schweren Topf glasig dünsten. Tomaten zugeben und kurz köcheln lassen, salzen und pfeffern. Rouladen auf die Tomatensauce geben und bei geringer bis mittlerer Hitze etwa 35 Minuten garen.

In der Zwischenzeit die Stiele im restlichen Öl anbraten (ich habe hier den Zucker zum Karamellisieren verwendet), salzen, pfeffern. Etwa 5 Minuten leicht schmoren.

Rouladen aus dem Bräter nehmen und die Tomatensauce mit Crème double (o.ä.), Salz, Pfeffer, etwas Zucker (und Harissa sowie Chili) abschmecken. Mit den Rouladen und Stielen anrichten.

Aus:

Apfelträumchen

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Ein Apfelbäumchen, das wär ja mein Traum im Garten. So ein richtig schöner, alter, mit Flechten an der rissigen Borke, mit einem windschiefen Stamm und vor Früchten herabhängenden Ästen. Eine robuste, gerne alte Sorte. Aber so ein altes Bäumchen kommt natürlich nicht so mir nichts dir nichts, man kann es ja nicht verpflanzen.

Da muss vielleicht ein Zierapfelbäumchen reichen. Im nächsten Jahr, wie immer.. große Pläne und Träume, wenig Zeit.. Unfair irgendwie..

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Zumindest am Äpfel haltbar machen und in wunderbare Kuchen verwandeln, hindert mich der Mangel eines eigenen Apfelbaumes aber nicht. Ein Apfelträumchen von einem Kuchen! Er kommt mit luftigem Quark-Öl-Teig, der in der Struktur einem Hefeteig nicht unähnlich ist, und einer Apfel-Mohn-Haselnuss-Füllung daher. Die saftige Füllung bietet gleichzeitig noch etwas zum Beißen, denn die Nüsse bleiben schön knackig.

Der leckere Gugelhupf wird abwechselnd mit weißer Schokoladenglasur und einer hellen Konfitüre (ich habe Holunderblütengelee verwendet) bestrichen und mit Mohne bestreut. Dazu gibt es noch selbstgemachte Apfelchips, die zwar süßer sind, als die gekauften, aber dafür auch viel knuspriger!

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Also egal, ob ihr eure Äpfel vom eigenen Baum pflücken könnt, oder nicht, probiert doch mal diese Variante des Apfelkuchens!

Für die Apfelchips solltet ihr etwas mehr einplanen, (ca. 2,5 Stunden, am besten den Vortag nutzen!) der eigentliche Kuchen dauert etwa anderthalb Stunden. Da die Chips hier nur zur Deko zum Einsatz kommen, würde sich das Herstellen allein dafür nicht lohnen, ich habe also gleich zwei Bleche gemacht.

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Apfel-Mohn-Gugelhupf & Apfelchips

für eine Form mit 22-24 cm Durchmesser

für die Apfelchips

  • 50g Zucker & nach Belieben etwas Zimt (habe ich nicht verwendet)
  • 1/2 TL Vitamin C Pulver (bekommt man z.B. in der Apotheke oder hier*)
  • 75ml Wasser
  • 1 Apfel (funktioniert auch mit festen Birnen)

Ofen auf 100°C Umluft vorheizen. In einem kleinen Topf Wasser und Zucker mischen und etwa 2-3 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und das Vitamin C einrühren. Den Äpfel nach Bedarf waschen und abreiben. Mit einem Gemüsehobel o. ä. in etwa 1mm dünne Scheiben schneiden. In den Sirup legen, wenden und anschließend überschüssigen Sirup abfließen lassen bzw. durch leichtes Schütteln abtropfen. Auf mit Backpapier, oder besser: Dauerbackfolie aus Silikon, ausgelegte Backbleche verteilen und etwa 2 Stunden trocknen lassen. Abkühlen lassen und vorsichtig von der Unterlage abziehen. Zur Aufbewahrung einen luftdichten Behälter wählen.

Den restlichen Sirup nicht wegschütten, den habe ich noch für die Apfelfüllung verwendet!

für die Apfel-Mohn-Füllung

  • 2 mittlere, feste Äpfel
  • 100ml Apfelsaft, alternativ Amaretto oder Rum (ggf. anteilig mit Apfelsaft mischen)
  • 250g gemahlenen Mohn
  • 80g Zucker
  • 50g Butter
  • 125ml Milch
  • 150g Haselnüsse
  • 15g Vanillezucker, selbst gemacht
  • abgeriebene Zitronenschale von 1 Biozitrone
  • 25g Haferflocken (ich habe kernige verwendet)
  • 4 EL flüssiger Honig

Äpfel nach Belieben schälen, sonst Kerngehäuse entfernen, in etwa 1cm große Würfel schneiden. Im restlichen Sirup mit dem Apfelsaft (s.o.) sanft köcheln lassen, bis sie zwar gar sind aber nicht auseinander fallen. Der Saft sollte dabei annähernd vollständig eindicken.

In einem kleinen Topf Butter zerlassen und Mohn mit Zucker vermischt zugeben, kurz unter Rühren erhitzen. Milch zufügen und gut unterrühren, weiter unter Rühren etwa 2 Minuten sanft erhitzen. Bis zur weiteren Verwendung stehen lassen.

Haselnüsse grob hacken- In einer Schüssel mit den Äpfeln, dem Mohn und den restlichen Zutaten gut vermengen.

für den Quark-Öl-Teig

  • 500g Mehl (405) und etwas zum Ausrollen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250g Magerquark
  • 160ml Milch
  • 160ml Öl
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • etwas Butter zum Einfetten der Form
  • 150g weiße Schokolade/Kuvertüre
  • 2 EL Öl
  • etwa 100g helle Konfitüre
  • ca. 2 EL gemahlenen Mohn
  • ein paar Apfelchips

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Form mit Butter einfetten.

Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermengen. Restliche Zutaten zufügen und mit Knethaken zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwa auf Backblechgröße (30×40) ausrollen.

Die Füllung gleichmäßig mit etwas Platz zum Rand hin auf dem Teig verstreichen. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und mit der Nahtseite nach oben vorsichtig in eine Gugelhupfform (oder eine lange Kastenform) geben. Etwa eine Stunde backen, mit der Stäbchenprobe überprüfen.

Noch etwa 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf eine Platte stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen und Öl unterrühren. Jede zweite Rippe des Gugelhupfs mit einem Pinsel mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen. Im Wasserbad auch die Konfitüre erwärmen und ebenfalls mit einem Pinsel auf die restlichen Rippen auftragen (wenn man vorher einmal durchzählt, merkt man nicht – wie ich – zu spät, dass eine ungerade Anzahl an Stücken vorgesehen ist…). Mit dem gemahlenen Mohn bestreuen und mit Apfelchips dekorieren.

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Jana und Sarah suchen leckere Apfelkuchenrezepte und haben auch selbst einige beigesteuert zum Event:

Da darf meiner also auch mitmachen 😉 Guckt mal rein, ihr findet Anregungen für die verschiedensten Kuchen!

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Kochbuchchallenge 5.2: Bällchen, Klops und Falscher Hase

Eigentlich ist dieser Blogpost von vornherein anachronisch, da dieses Rezept tatsächlich das erste aus dem Buch* gekochte war. Auch schon einigermaßen aufwändig, aber dem Liebsten hat es geschmeckt, daher gibt es hier auch nicht nur das Rezept, sondern auch die Weiterempfehlung ohne lange Umschweife!

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Gratinierte Nudelnester mit Linsenbolognese

für 2 Portionen

  • 250g Spaghetti
  • 3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 1 Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleine oder 1/2 grüne Paprika
  • 6 Cocktailtomaten
  • 200g Rinderhack
  • 250g passierte Tomaten/Passata
  • 50g rote Linsen
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Pimentón de la Vera Dulce (z.B. dieses*, original: Paprikapulver, edelsüß)
  • Tabasco
  • ca. 75g frisch geriebener Gouda oder Bergkäse
  • 1-2 Zweige Basilikum

Schalotte und Knoblauch schälen, fein würfeln. Paprika waschen, putzen und ebenfalls fein würfeln. Tomaten waschen, halbieren und den Stielansatz entfernen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig dünsten. Rinderhack zugeben und unter Rühren krümlig braten. Passierte Tomaten, Linsen und Paprika zugeben und alles zugedeckt 10 Minuten sanft köcheln lassen.

Inzwischen Spaghetti in Salzwasser bissfest garen, abgießen. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Die Bolognese mit Salz, Pfeffer, Pimentón de la Vera und Tabasco abschmecken und anschließend in eine Auflaufform geben. Spaghetti mit Gabel (und Löffel) zu etwa 12 Nestern aufdrehen und in die Form setzen. Auf jedes Nest eine Cocktailtomate legen und alles mit Käse bestreuen.

Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen (ich habe für die letzten Minuten den Grill zugeschaltet). Basilikum in der Zwischenzeit waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Auf den Nudeln verteilen und servieren.

Aus:

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Z wie…

Zucchini! Zugegeben, das war sehr naheliegend. Vielleicht schaffe ich ja noch ein weiteres „Z“. Während bei uns gerne Zucchini mariniert als Ofen- oder Grillgemüse zum Einsatz kommen, habe ich dieses Mal ein Portionen-Gratin versucht.

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Das Bedarf in diesem Fall etwas mehr Zeit, da erst ein Kartoffelpüree zubereitet wird, welches dann mit Zucchini, gedünsteten Zwiebeln, Quark und Kräutern im blanchierten Zucchinimantel gebacken wird.

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Zu Salat oder einfach allein, als kleine Vorspeise oder Hauptmahlzeit lässt sich dieses Gratin genießen. Bei der Tomateninsel werden gerade Rezepte mit Z gesucht. Noch ist Zeit, die zZz-Gerichte aus dem Schlummer zu wecken!

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Hier also mein Beitrag:

Zucchinigratin

für 3 kleine Gratins

  • 1 1/2 kleine Zucchini
  • 200g mehligkochende Kartoffeln
  • 20g Butter (1 EL) und etwas zum Fetten der Förmchen
  • 1 Schalotte
  • 75g Magerquark
  • 1 Ei
  • 1 EL frische gehackte Petersilie
  • 25g Parmesan
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Muskat

Von der Zucchini 6 dünne Streifen längs abschneiden. In Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren, kalt abschrecken und vorsichtig zwischen Küchentüchern abtupfen.

Den Rest grob hobeln. Kartoffeln schälen und im Salzwasser weich kochen. Abgießen, zerstampfen und ausdampfen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. 3 Servierringe mit etwa 8cm Durchmesser innen leicht fetten. Schalotten fein würfeln und in zerlassener Butter glasig und weich dünsten.

Ei trennen und Eiweiß steif schlagen. Quark mit Petersilie, geriebenem Parmesan, Zucchini, Ei, den Schalotten und den Kartoffeln vermengen. Salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken. Eiweiß unterheben.

Förmchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen. Rand der Förmchen mit Zucchinischeiben auslegen und die Kartoffelmasse einfüllen. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Dann nach Belieben noch weitere 4-5 Minuten unter zugeschaltetem Grill bräunen.

Mit einem Pfannenwender mit dem Servierring auf den Teller heben und die Form (ggf. vorher mit einem spitzen, dünnen Messer Festgebackenes lösen – ging bei mir ohne) nach oben wegheben.

Abgewandelt nach eatsmarter

Wir kochen uns durch das Alphabet - Z

Gib dem Affen Zucker

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Zum Geburtstag kann man einem ja kaum einen Wunsch abschlagen, oder? Und wenn es dann noch so ein leicht erfüllbarer ist wie ein Gugelhupf, dann muss ich gar nicht lange überlegen – klar back ich dann einen.. oder zwei..!

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Der erste Gugelhupf zu Zorras 13. (!) Bloggeburtstag ist eigentlich ein wenig „konstruiert“ und das sogar im Wortsinn, denn anstatt den Teig nur in die Form zu füllen, werden hier zunächst kleine Kügelchen geformt und mit Karamell, Schokolade und Salzflöckchen verfeinert.

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Klingt gut? Ist es auch und dazu komplett unproblematisch! Das Monkey Bread oder Zupfbrot lädt zum portionsweise Bällchen abknibbeln ein, aber es lassen sich natürlich auch richtige Kuchenstücke abschneiden. Interessant, dass das Brot ursprünglich wohl aus Ungarn kommt. Das passt aber zum Hefeteig, der hier verwendet wird.

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Also ran an die Teigschüssel und fertig zum Geburtstagsgugelhupf-Affenbrot-Backen!

Monkey Bread mit Karamell, Salzflöckchen und Schokolade

für eine Gugelhupfform 

  • 5g Trockenhefe
  • 450g Mehl (ich habe etwas gemixt, denn 1050er Type hatte ich nicht da: 200g 405er, 150g Dinkelvollkornmehl, 100g 550er Type)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Salz
  • Samen aus 8 Kardamomkapseln, im Mörser fein zerrieben
  • 290ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 1 Dose Karamell (ich habe das* hier verwendet)
  • 100g Zartbitterschokolade
  • Meersalzflöckchen (z.B. hier*)

Mehl(e), Hefe, Salz, Zucker, Kardamom, Ei und Milch zu einem feuchten Hefeteig vermengen und kräftig durchkneten. In einer leicht geölten Schüssel mit Frischhaltefolie bedeckt etwa eine Stunde zum doppelten Volumen aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und ggf. das Karamell erwärmen, damit es leichter zu gießen ist. In eine leicht gefettete Gugelhupfform (oder eine Silikonform ohne Fett) etwas Karamell verteilen.

Aus dem Hefeteig etwa walnussgroße Kugeln formen und diese mit etwas Abstand zueinander in die Form schichten, dabei gleichmäßig mit Schokolade, Karamell und Salzflöckchen bestreuen/begießen.

Etwa 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Etwa 45 Minuten goldbraun backen, nach 30 Minuten mit etwas Alufolie abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird (goldbraun sollte er da aber schon sein).

5-10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einen Teller oder eine Platte stürzen.

Ich halte es nicht für nötig noch Puderzucker, mehr Karamell oder eine Schokoglasur zuzufügen, da der Kuchen auch so reichhaltig genug ist, aber tut euch keinen Zwang an!

Quelle: Klick.

Mein (erster) Beitrag zum Geburtstags-Blogevent vom kochtopf!Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

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Rosa Tannenzapfen-Pizza

Ich kann es nicht lassen. Ich bin Ottolenghi-Wiederholungstäter. Die aktuelle Kolumne im Guardian schaue ich mir immer an und da die Gerichte saisonal zusammengestellt werden, landet auch das eine oder andere sehr sehr bald auf dem Teller.

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Und ich kann auch etwas anderes nicht lassen: Von unseren eigenen Kartoffeln zu schwärmen. Zu den alten Sorten gehören auch die rosa Tannenzapfen. Länglich und eher klein wie Bamberger Hörnchen, mit zartrosa Schale und manchmal auch mit rosa Fruchtfleisch. Für dieses Rezept hier haben wir ja praktisch erst einmal Kartoffelchips gebacken und das funktioniert mit dieser festeren Sorte, ganz fein gehobelt richtig gut! Die Kartoffeln sind schon kross und knackig.

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Dazu kommt ein schneller Pizzateig, Mascarponecreme, die mit Salbei, Zitrone, Pecorino und (für mich, der Mann mag diese salzigen Fischlein gar nicht, an deren Stelle gab es Schinkenwürfel) Anchovis gewürzt wird und oben drauf noch Frühlingszwiebeln. Lecker und fix gezaubert – die Gehzeit für den Teig rechne ich mal nicht mit ein, das passiert ja mehr oder minder nebenbei.

Und auch wenn man denkt, man könnte noch eine weitere Portion essen, so sind diese Pizzen doch sättigend, den erwähnten Salat hätten wir beide nicht geschafft. Aber ein Federweißer passt toll dazu!

Pizza mit neuen Kartoffeln

für zwei Portionen

  • 100g Weizenmehl 405
  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 120ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • etwa 200g neue Kartoffeln, mit Schale, sauber gebürstet (z.B. die rosa Tannenzapfen)
  • 200g Mascarpone
  • pro Pizza je 2 Anchovis oder 1-2 EL Schinkenwürfel
  • 40g Pecorino oder Parmesan
  • 8 zarte Salbeiblätter
  • Abrieb von 2 Biozitronen
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer (ich: Zitronenpfeffer*)

Aus den Mehlen, der Trockenhefe, Öl, Salz und Wasser einen Hefeteig kneten. In eine leicht geölte Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Währenddessen Ofen auf 250°C (Umluft) vorheizen. Kartoffeln in feine Scheiben hobeln, mit 1 EL Öl und 1TL Salz sowie etwas Pfeffer vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Etwa 7 Minuten goldbraun rösten lassen. Ich habe noch für 4 Minuten den Grill auf mittlerer Stufe zugeschaltet.

Käse fein Hobeln, Salbei waschen, trocken tupfen und fein hacken. Beides Mit Mascarpone, Zitronenabrieb und Salz und Pfeffer verrühren und abschmecken. Wer mag, rührt noch die klein gehackten Anchovis unter. Frühlingszwiebel(n) putzen und in Ringe schneiden.

Teig in zwei gleichgroße Portionen teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem etwa 30x20cm großem Stück ausrollen. Auf ein Backblech mit Backpapier geben, mit Mascarponecreme bestreichen, dabei etwas Rand frei lassen. Mit Frühlingszwiebeln sowie Kartoffelchips belegen und mit etwa je 1 TL Öl beträufeln.

Die Pizzen bei den voreingestellten 250°C ca. 9 Minuten knusprig backen, dabei nach der Hälfte der Zeit die Bleche tauschen, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.

Quelle: Guardian (Sehen die Bruschetta nicht auch zum Anbeißen aus?)

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